Austausch- und Bildungsprojekte

„Connecting Memories – Conflicts of History in the 20th Century in Germany and the Republic of Moldova“

Projektlaufzeit: 01.06.2026 – 31.05.2027

Projektkoordinatorin: Dr. Laura Demeter

Gefördert durch das Auswärtige Amt

Dubăsari, Republik Moldau 2025, © Frank Gaudlitz

Ziel des Projektes ist es, im Zeitraum vom 01.06.2026 bis zum 31.05.2027 zivilgesellschaftliche Akteure sowie Expert*innen aus Kultur und Bildung aus Deutschland und der Republik Moldau in Kontakt zu bringen, um Fragen politischer und gesellschaftlicher Teilhabe, der Geschichtspolitik sowie von Erinnerungskonflikten kritisch zu reflektiert und zum Verständnis sowie zur aktiven Mitgestaltung der demokratischen Gesellschaften anzuregen. Hierfür werden die Erinnerungskulturen des 20. Jahrhunderts mit dem Schwerpunkt auf dem Zweiten Weltkrieg sowie der aktuelle Umgang mit insbesondere konfliktgeladenen historischen Themen untersucht.

Im Rahmen des Projekts werden zwei Begegnungswochen in Berlin/Brandenburg und in Chișinău und dessen Umland organisiert, um den Austausch zwischen den deutschen und moldauischen Partnern und Teilnehmern zu ermöglichen. Darüber hinaus sollen Methoden multiperspektivischer Geschichtsvermittlung kennengelernt sowie Erfahrungen im Umgang mit sensiblen oder kontroversen Narrativen ausgetauscht werden.

Das Projekt legt besonderen Wert auf eine inklusive und diverse Auswahl der Teilnehmenden, um unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen und eine gleichberechtigte Teilhabe am Austausch über Geschichte, Erinnerungskultur und demokratische Werte zu fördern. Dabei wird besonders darauf geachtet, Teilnehmende mit Roma- sowie jüdischem Hintergrund einzubeziehen. Durch ihre Beteiligung soll eine vielfältige Diskussion über Erinnerungskultur, historische Verantwortung und demokratische Teilhabe ermöglicht werden.

KONTAKTE-KOНTAKTbI e.V. ist ein gemeinnütziger Verein der den Austausch mit Ländern Osteuropas, Zentralasiens und des Kaukasus fördert. Schwerpunkte sind internationaler Austausch, historische Aufklärung sowie Unterstützung von Opfern der NS-Zeit in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion.

Kooperationspartner:

Die Partnerorganisation Association of Geography and Ethnology of Moldova („EGEA-Moldova“) – unter Leitung von Dr. Dorin Lozovanu – ist eine NGO mit Fokus auf Diaspora-Studien sowie ethnische und historische Minderheiten in Chisinau, Republik Moldau.

Assoziierte Partner:
Dr. Ion Duminica, Institutul Patrimoniului Cultural (Institut für Kulturelles Erbe), Leitung Abteilung Ethnische Minderheiten, Chișinău, Republik Moldau

Dr. Irina Sihova, Direktorin des Muzeul de Istorie a Evreilor din Republica Moldova (Jewish History Museum Moldova), Chișinău, Republik Moldau


„The Role of Women in the German, Kazakh and Uzbek Societies in the Past and Present“

Projektlaufzeit: 01.04.2026 – 31.12.2026

Projektkoordinatorin: Tatiana Manykina

Gefördert durch das Auswärtige Amt

30 Studierende und Absolvent*innen aus Usbekistan, Kasachstan und Deutschland wurden zur Teilnahme am internationalen Jugendaustausch ausgewählt, der von Juni bis Dezember 2026 in Onlineformaten sowie in Präsenz in Berlin und Samarkand stattfinden wird. Das Projekt bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit zur akademischen und persönlichen Zusammenarbeit, gemeinsamer Forschungsarbeit sowie dem Dialog mit Vertreter*innen aus Politik und Zivilgesellschaft.

Unter dem Titel “The Role of Women in the German, Kazakh and Uzbek Societies in the Past and Present” widmet sich das Projekt Themen der Geschlechtergerechtigkeit, Frauenrechten und dem Beitrag von Frauen zur Geschichte, Kultur und Politik der drei Länder. Ein besonderer Fokus soll dabei auf der Rolle der Frau im Islam sowie sowjetischen Modernisierungsbestrebungen in Kasachstan und Usbekistan liegen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Erfahrungswelt von Frauen während des NS-Regimes und der Deutsch-Deutschen Teilung. Im Rahmen des Projekts verfassen die Teilnehmenden Beiträge zum Projektthema, die in einer Broschüre sowie auf einer Projektwebsite veröffentlicht werden. Beide Publikationen werden bei der abschließenden Online-Veranstaltung präsentiert.

Das erste Projekttreffen findet Anfang August in Berlin statt und widmet sich den historischen Hintergründen sowie den Frauenrechtsbewegungen in Deutschland und Europa. Das zweite Treffen wird Ende August in Samarkand durchgeführt und richtet den Blick auf historische und gegenwärtige Perspektiven aus Zentralasien.

Während des gesamten Projekts arbeiten die Teilnehmenden in internationalen Teams zusammen und verfassen gemeinsam Beiträge in englischer Sprache. Die fertige Broschüre und die Projektwebsite werden im Rahmen der Abschlussveranstaltung vorgestellt und anschließend als Open-Access-Publikationen veröffentlicht. Begleitend wird das Projekt über die Social-Media-Kanäle der Partnerorganisationen öffentlichkeitswirksam begleitet.

Trotz des wachsenden Interesses am internationalen Austausch bestehen zwischen den drei Ländern bislang nur wenige Möglichkeiten für persönliche und akademische Begegnungen. Das Projekt verfolgt daher das Ziel, das gegenseitige Verständnis zwischen jungen Menschen aus Deutschland, Usbekistan und Kasachstan nachhaltig zu stärken.


Safeguarding oral history of the genocide of Roma in Ukraine

Projektlaufzeit: 01.06.2025 – 30.11.2026 

Gefördert von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft, dem Auswärtige Amt, International Holocaust Remembrance Alliance und Fortunoff Video Archive for Holocaust Testimonies

Gemeinsam mit der Youth Agency for the Advocacy of Roma Culture (ARCA) in der Ukraine werden videobasierte Interviews mit ca. 45 Überlebenden des Genozids an den Roma in der Ukraine durchgeführt. Die Interviews werden archiviert und für Workshops und Ausstellungs-Material für zivilgesellschaftliche sowie staatliche und kommunale Akteure aufbereitet. Ziele des Projektes sind die Vernetzung und Stärkung der Roma-Community in der Ukraine und Deutschland sowie deren aktive Teilhabe am erinnerungspolitischen Diskurs.

Dieses Projekt knüpft an die Zusammenarbeit von ARCA und dem „Hilfsnetzwerk für Überlebende der Nazi-Verfolgung in der Ukraine“ seit dem März 2022 an, als wir zahlreiche Roma-Überlebenden des Völkermords während des Zweiten Weltkriegs in der Ukraine mit humanitären Hilfsleistungen im aktuellen Krieg versorgten. Es wurde eine Datenbank mit Kontakten zu mehr als 100 Roma-Überlebenden des Holocaust in der Ukraine erstellt und von ARCA erste Interviews geführt. Im Rahmen dieses Projekts sollen systematisch und professionell 45 weitere Interviews aufgenommen werden.

Das Team unserer Partnerorganisation ARCA: (v.l.n.r.) Chinara Majidova, Volodymyr Yakonvenko, Nataliia Tomenko

Aufgrund des Alters der Überlebenden, die befürchten, dass dieses Jahrzehnt für sie das letzte ist, ist es für uns von entscheidender Bedeutung, die Zeugnisse der Roma über den Genozid im Zweiten Weltkrieg aufzuzeichnen und einen wichtigen Teil des kulturellen Erbes der Roma in der Ukraine zu sichern. Die Einbeziehung der Geschichte des Holocausts an den Roma in die allgemeine Darstellung der Geschichte des Landes steht noch aus und geht einher damit, dass die ukrainischen Roma als integrale Bürger:innen der Ukraine dargestellt und wahrgenommen werden. Außerdem legen aktuelle Studien wie die MEMO Studie der EVZ nahe, dass es in Deutschland ein mangelndes Bewusstsein für den Genozid an Sinti und Roma gibt sowie die NS-Verbrechen auf den besetzten Gebieten in Osteuropa kaum präsent sind. Deshalb sind Workshops zur Einführung zur Nutzung des Videomaterials in drei Workshops mit Pädagog:innen, Gedenkstättenmitarbeiter:innen und politischen Entscheidungsträger:innen in der Ukraine und Deutschland geplant.

Weiterer Partner im Projekt ist:  National Historical and Memorial Preserve Babyn Yar. 


“Present – Past: Memory and Politics of ‚forgotten’ Nazi victims in the Republic of Moldova and Germany”

Projektlaufzeit: 01.05.2024 – 31.05.2025

Projektleitung: Svetlana Nejelscaia

Gefördert durch das Auswärtige Amt


From Teacher to Coach: Fortbildung für Geschichtslehrkräfte

Projektlaufzeit: 01.05.2021-31.03.2023
Gefördert durch das Auswärtige Amt


New views on history – Geschichtslehrkräfte aus Russland, Belarus, der Ukraine und Deutschland erarbeiten Unterrichtsentwürfe zum NS-Vernichtungskrieg

Projektlaufzeit: 01.10.2019-30.04.2021. Gefördert durch das Auswärtige Amt.

20 Geschichtslehrkräfte aus Russland, Belarus, der Ukraine und Deutschland werden im Projekt “New views on history” vier Unterrichtsentwürfe in länderübergreifenden Teams anhand von ausgewählten biografischen Zeitzeugenberichten erarbeiten. Der thematische Schwerpunkt liegt auf den Lebenswelten gewöhnlicher Sowjetbürger und -bürgerinnen im deutschen Vernichtungskrieg. Als Hauptquellen dienen den Geschichtslehrkräften die von KONTAKTE gesammelten Briefe sowjetischer Kriegsgefangener, Überlebender der verbrannten Dörfer aus Belarus sowie jüdischer Ghetto-Überlebender aus der Ukraine. Während verschiedener lokaler Treffen und zwei Geschichtswerkstätten in Berlin und Minsk werden die Unterrichtsentwürfe erarbeitet. Ferner werden diese in den jeweiligen Ländern während Lehrkräftefortbildungen weiteren Geschichtslehrkräften vorgestellt. Unterstützt wird das Projekt durch vier Partner: das Museum Berlin-Karlshorst, die Internationale gesellschaftliche Vereinigung Verständigung (Minsk, Belarus), die NGO Interra (Krasnojarsk, Russland), die NGO STAN (Iwano-Frankiwsk, Ukraine).

Projekt New views on History, Geschichtswerkstatt I, Berlin

Mehr Information:
New views on history
Projektverlauf
Projektjahr 2020


Memory-Wiki – Auf den Spuren der Erinnerung an “vergessene” NS-Opfer in der Ukraine, Russland und Deutschland

Projektlaufzeit: 1.4.2018-30.9.2019. Gefördert von der Bundesstiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft, dem Auswärtige Amt und der Stiftung Erinnerung Lindau.

KONTAKTE-KOHTAKTbI setzte sich mit dem Projekt „Memory-Wiki“ erneut dafür ein, dass an das Unrecht an Opfer erinnert wird, die wie sowjetische Kriegsgefangene, Roma oder auch Patienten psychiatrischer Anstalten bisher kaum öffentliche Beachtung erfahren haben. Durch den trilateralen Ansatz des Projekts leisten wir einen Beitrag zum Verständnis vielfältiger Erinnerungskulturen in Europa durch die gemeinsame Projektarbeit zu einer (Wieder-) Annäherung der drei Länder auf der zivilgesellschaftlichen und vor allem zwischenmenschlichen Ebene.

In dem Projekt recherchierten 20 Studierende der Universität Bremen (Deutschland), der Nationalen Universität „Oles Hontschar“ Dnipro (Ukraine), der Südföderalen Universität Rostow am Don (Russland) zu Erinnerungsorten an vergessene NS-Opfer. Moskauer Studierende der Higher School of Economics entwarfen und programmierten gemeinsam mit einer Webdesignerin und einem Programmierer eine Plattform, die Terra Oblita – Open Memory Map heißt – das Endprodukt unseres Projekts. Während verschiedener Begegnungen wurden die Recherchen zu den Erinnerungsorten sowie die Inhalte und Gestaltung der Plattform diskutiert und weiterentwickelt.

Projekt Memory-Wiki, Treffen in Bremen

Ziele der Plattform:

  • Vergessene NS-Opfer in Zentral- und Osteuropa stärker ins Bewusstsein rücken
  • Gedenkorte für Angehörige von vergessenen NS-Opfern auffindbar machen.

Mehr Information: Memory-Wiki


Post für dich! – Workshop für Jugendliche zu den vergessenen NS-Opfern

Wir möchten Berliner Schülerinnen und Schülern die Briefe von ehemaligen sowjetischen Kriegsgefangenen, die diese dem Verein ab 2004 schrieben, zugänglich machen. Daher haben wir einen Workshop für Jugendliche ab Jahrgangsstufe 9/10 ausgearbeitet. Anhand der Briefe befassen sich die Jugendlichen mit einem ganz persönlichen Schicksal eines Betroffenen und mit seiner Sicht auf die Geschichte. Dadurch soll eine Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus gefördert werden, die auch die Brücke in die Gegenwart und zur Rolle der heutigen Generation schlägt.

Dieser Workshop kann auch in einfacher Sprache und für Gebärdensprache-Verständige über das Museum Berlin-Karlshorst gebucht werden: Museum Berlin-Karlshorst_”Post für dich!”

Gefördert durch: Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

Flyer Post für dich

75 Jahre Chatyn – Vergessene Opfer des nationalsozialistischen Vernichtungskrieges

Am 22. März 2018 jährt sich die Vernichtung des belorussischen Dorfes Chatyn und seiner Bewohner zum 75. Mal – ein Anlass den Verbrechenskomplex der “verbrannten Dörfer” verstärkt in das öffentliche Bewusstsein zu rücken und unsere heutige Erinnerungskultur um eine vergessene Opfergruppe zu ergänzen.

Dies hat unser Projekt auf zwei verschiedenen Wegen versucht. Einerseits wurden auf zwei öffentlichen VeranstaltungenPodiumsdiskussion zu 75 Jahre Chatyn “Verbrannte Dörfer” im Osten Europas und Podiumsdiskussion “Die ‘vergessenen’ Opfer des Nationalsozialismus – Wie erinnern?” – sowohl die historischen Ereignisse rund um den Verbrechenskomplex der “verbrannten Dörfer” erörtert als auch diskutiert, wie ein angemessenes Gedenken die Erinnerungskultur heute erweitern könnte.

Gedenkstätte Chatyn: Friedhof der Dörfer, Foto: Nadin Klomke
Gedenkstätte Chatyn: Friedhof der Dörfer. Foto: Nadin Klomke

Da es uns gerade im Angesicht der aktuellen nationalistischen Tendenzen als unabdingbar erscheint auch nachrückenden Generationen ein historisches Bewusstsein für die Gesamtheit der nationalsozialistischen Verbrechen näher zu bringen, wurde andererseits ein zweiteiliger Workshop “Die ‚vergessenen‘ Opfer des Nationalsozialismus – Wie erinnern?” mit Studierenden der Geschichtswissenschaft, Osteuropaforschung und verwandten Fachbereichen durchgeführt. Hierbei ging es uns nicht nur um die Vermittlung der historischen Kenntnisse. Vielmehr wollten wir anregen, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und zeitgemäße Ideen zur aktuellen Erinnerungskultur zu entwickeln.

Das Projekt wurde gemeinsam mit der Initiative Gedenkort für die Opfer der NS-Lebensraumpolitik durchgeführt und gefördert durch Berliner Landeszentrale für politische Bildung.


Seminarreisen auf den Spuren der deutschen Wehrmacht

Der Berliner Publizist Paul Kohl bereiste 40 Jahre nach Kriegsende jene Regionen der Sowjetunion, die von der „Heeresgruppe Mitte“ als verbrannte Erde auf der Flucht hinterlassen wurden. Paul Kohl sprach in wieder aufgebauten Dörfern und Städten mit Überlebenden. Sein Buch mit dem Titel „Ich wundere mich, dass ich noch lebe“ regte uns an, seine Fahrt als Seminarreise zu wiederholen.

Zum 50. Jahrestag des Kriegsbeginns gegen die Sowjetunion starteten wir mit Paul Kohl als Reiseführer. Die meisten seiner Interviewpartner lebten noch, wir besuchten sie. Unser Bus tourte durch Landschaften, die noch von Spuren des Krieges gezeichnet waren. Wir sprachen mit Dorfbewohnern, Überlebenden der Shoa, mit früheren Partisaninnen und legten unsere Blumen an Gedenkstätten nieder.

Mit Ingrid Damerow als Reiseleiterin wurde diese Gruppenfahrt viele Male wiederholt. Zuletzt erweiterten wir die Programme auch auf die baltischen Länder. Zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern dieser Reisen zählten junge Leute ebenso wie ehemalige Wehrmachtsangehörige. Einige Begegnungen führten zu Vereinsprojekten, die unsere Arbeit bis heute mit prägen.


Jugend – Demokratie – Schule – Gesellschaft

Bereits Mitte der neunziger Jahre fanden sich Geschichtslehrer aus Berlin und Riga zu einem “Deutsch-Lettischen Geschichtslehrer-Austausch” zusammen. Bald folgten Begegnungen zwischen Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler aus Berlin und Moskau. Im Mittelpunkt stand die Moskauer “Schule der Selbstbestimmung”, zu der KONTAKTE-KOHTAKTbI bis heute gute Beziehungen unterhält.


Schüler helfen ehemaligen Zwangsarbeitern und anderen NS-Opfern in Kiew, Minsk und Moskau

Mit dem Ende der Sowjetunion begann das letzte Kapitel im Leben der ehemaligen Ostarbeiter/-innen. Die Inflation hatte das Ersparte vernichtet, die schmale Rente reichte nicht zum Leben, Medikamente waren kaum zu bezahlen. Aber das freie Wort war erlaubt, das Verborgene durfte ans Tageslicht. Endlich. Schülerinnen und Schüler aus Kiew, Moskau und Minsk luden diese Menschen in die Schulen ein, besuchten sie zu Hause, halfen, wo Hilfe gefragt war und zeichneten in vielen Gesprächen ihre Lebenserfahrungen auf.

Doch auch Schülerinnen und Schüler in Deutschland konnten mitmachen. Sie lernten aus den Lebensgeschichten der Alten, die Welt, in der wir leben, besser verstehen. Es fanden verschiedene internationale Begegnungen zwischen Schülerinnen und Schülern sowie NS-Opfern statt (Sommer in Odincovo bei Moskau, Begegnung in der Gedenkstätte Majdanek, Chorreise nach Minsk, Sommerseminar in Prochorowka). Mehr dazu.

Teilnehmer/-innen des Sommerseminars in Moskau