Briefe von NS-Opfern

KONTAKTE-КОНТАКТЫ e. V. bat  ehemalige sowjetische Kriegsgefangene,  Überlebende der verbrannten Dörfer in Belarus sowie  Überlebende der Schoah in der Ukraine, denen der Verein eine Geste der Anerkennung erlittenen Unrechts übermittelte,  ihre Erinnerungen an das ihnen durch die deutschen Besatzer zugefügte Leid aufzuschreiben. Um die Öffentlichkeit in Deutschland über diese NS-Verbrechen aufzuklären, veröffentlichten wir vom Juni 2006 bis Ende Dezember 2016 insgesamt 526 Briefe ehemaliger sowjetischer Kriegsgefangener als „Freitagsbriefe“. Seit Juni 2017 veröffentlichen wir Briefe der Überlebenden verbrannter Dörfer in Belarus und der Überlebenden der Schoah aus unserem Archiv auf unserer Webseite und Facebook-Seite und  verschicken sie an die Mitglieder einer Mailingliste (in die Mailingliste sich eintragen können Sie HIER).

Geschichtslehrer*innen nutzen diese Dokumente im Unterricht, Schauspieler*innen inszenierten daraus Lesungen. Aus einer Auswahl von Briefen ehemaliger sowjetischer Kriegsgefangener entstand das Hörbuch „Wir haben den Deutschen verziehen, um Menschlichkeit zu bewahren“. Eine Roll-up Wanderausstellung „„Russenlager“ und Zwangsarbeit – Bilder und Erinnerungen ehemaliger sowjetischer Kriegsgefangener“ kann ausgeliehen werden. Wir entwickelten den Workshop „Post für dich“ für Jugendliche, in dem sie sich anhand ausgewählter Briefe mit dem Schicksal dieser immer noch wenig bekannten Opfergruppe bekannt machen. Dieser Workshop kann auch hier über das Deutsch-Russischen Museum Berlin-Karlshorst gebucht werden.

Briefe sowjetischer Kriegsgefangener, Überlebender der verbrannten Dörfer sowie jüdischer Ghetto-Überlebender dienen als Hauptquelle für die Erarbeitung der Unterrichtsentwürfen in unserem internationalen Projekt „New views on history“ (10.2019.-03.2021).

Wir sind daran interessiert, dass die Briefe von ‚vergessenen‘ NS-Opfern genutzt werden, bitten aber um eine schriftliche Anfrage per E-Mail.


Virtuelles Gedenken zum 75. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus

Zum 75. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges und der Befreiung vom Nationalsozialismus hat KONTAKTE-KOHTAKTbl gemeinsam mit der Initiative Gedenkort für die Opfer der NS-„Lebensraum“-Politik drei Freitagsbriefe von Überlebenden der deutschen Besatzungspolitik in Belarus eingelesen und kurze Videoclips auf Russisch und Deutsch erstellt. Zum Beitrag.


Mailingliste „Briefe von NS-Opfern“

Ja, ich möchte mich auf die Mailingliste „Briefe von NS-Opfern“ (freitagsbriefe1@kontakte-kontakty.de).
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