Auf dem kalten Asphalt von Berlin – Jour fixe am 22. März

Die russische Dichterin Vera Lourié

Vera Lourié (1901-1998) war lange vergessen, bis sie als Literatin und Zeitzeugin wiederentdeckt wurde.  In St. Petersburg geboren, floh sie mit ihrer Familie nach der Oktoberrevolution nach Berlin, wo sie bald in einer Bohème russischer Künstler und Literaten verkehrte, dem „russkij Berlin“

Den Nationalsozialismus überlebte sie trotz ihrer Kontakte zum deutschen Widerstand, der Festnahme durch die Gestapo und der Inhaftierung ihrer Mutter im KZ Theresienstadt. Ihre beherzte Geistesgegenwart kam ihr auch zugute, als die Rote Armee, die bürgerlichen russischen Flüchtlingen feindlich gesonnen war, 1945 einmarschierte.

Als sie sich im hohen Alter noch einmal verliebte, schrieb sie ihre Erinnerungen in Briefen auf.

Die Herausgeberin, Doris Liebermann, stellt die „Briefe an Dich“ (Schöffling, 2014) gemeinsam mit Gottfried Eberle vor.

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