Blokadniki – Berichte von Überlebenden der Leningrader Blockade. Jour fixe am 26.06.2026

Buchvorstellung anlässlich des 22.Juni 1941.

Foto: Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte e.V.

Herzliche Einladung am 26.Juni 2026 um 19:00 Uhr, Feurigstraße 68, 10827 Berlin-Schöneberg (S1 Julius-Leber-Brücke)

Am 22. Juni 1941 begann mit dem Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion ein Vernichtungskrieg, dessen Grausamkeit in der 872 Tage währenden Belagerung Leningrads einen ihrer tiefsten Abgründe fand. Über 1.000.000 Menschen verloren ihr Leben – die meisten verhungerten. In Deutschland ist dieses Kriegsverbrechen bis heute vergleichsweise wenig bekannt. Für die Überlebenden ist diese fehlende Anerkennung schmerzhaft. 

Mehr als 80 Jahre nach diesem Wendepunkt der Weltgeschichte möchten wir die Stimmen derer hören, die das Unvorstellbare überlebten. 

Katarina Gavrik und Svetlana Fourer vom Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte e.V. haben ein Interviewprojekt durchgeführt und präsentieren das in diesem Rahmen entstandene Buch „Blokadniki“.

Das Werk versammelt eindringliche Protokolle und Erinnerungen von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die die Blockade als Kinder und Jugendliche erlebten. Es sind Berichte über Hunger, Kälte und Tod, aber auch über menschliche Würde und die lebenslange Last des Erinnerns.

Grußwort und Moderation – Ragna Vogel, Geschäftsführung von KONTAKTE-KOHTAKTbI e.V.

Im Anschluss laden wir Sie traditionell zu Gespräch und Austausch untereinander und mit unseren Referentinnen bei einem Empfang ein.

Eintritt frei. Spenden für humanitäre Projekte des Vereins zugunsten der NS-Opfer sind willkommen: https://kontakte-kontakty.de/buergerengagement-fuer-ns-opfer/

Anmeldung erwünscht unter info@kontakte-kontakty.de oder Telefon: +49 30 78 70 52 88

Wir freuen uns auf Sie!