Wir laden herzlich zur Buch-Vorstellung und Diskussion mit einem der beiden Herausgeber ein am Freitag, den 13.März 2026 um 19:00 Uhr bei KONTAKTE-KOHTAKTbI e. V., Feurigstraße 68, 10827 Berlin-Schöneberg (am S-Bahnhof Julius-Leber-Brücke)

Über 5 Millionen sowjetische Kriegsgefangene befanden sich zwischen 1941 bis 1945 in deutscher Kriegsgefangenschaft. Millionen von ihnen starben an den Folgen der menschenverachtenden Unterbringung und Behandlung. Umso erstaunlicher scheint es, dass sowjetische Kriegsgefangene in großer Stückzahl fein gearbeitete Handwerksarbeiten aus unterschiedlichen Materialien herstellten und diese mit der deutschen Bevölkerung gegen Essbares tauschten.
Was erzählen uns die Objekte heute noch über die damaligen Entstehungszusammenhänge und über die Kriegsgefangenen, die sie hergestellt haben? Die Objekte selbst sprechen nicht, dennoch können wir sie aber ein Stück weit zum Sprechen bringen. Wie und wo war es aber den sowjetischen Kriegsgefangenen möglich, diese Produkte herzustellen? Ist Dankbarkeit für die gute Behandlung durch die Bevölkerung oder der Tausch für Lebensmittel wirklich die vollständige Geschichte zu den Objekten? Dies sind nur einige Fragen, mit denen sich die Herausgeber Oliver Nickel und Jens Hecker beschäftigt haben.
“Daher sind diese Objekte auch mehr als nur Zeugnisse handwerklicher Fertigkeit und Kreativität – es sind Zeugnisse der Unterdrückung, der Entmenschlichung, des Überlebenswillens und des Widerstands.“ (Oliver Nickel)
Oliver Nickel, Historiker (M.A.), Geschäftsführer der Gedenkstätte Stalag 326 (VI K) Senne. Bildungsreferent, Autor und Herausgeber.
Im Anschluss laden wir Sie traditionell zu Gespräch und Austausch untereinander und mit unserem Gast bei Getränken und Snacks ein.
Anmeldung erwünscht per E-Mail: info@kontakte-kontakty.de oder Telefon: +49 30 78 70 52 88.
Weitere Informationen unter: https://kontakte-kontakty.de/ , https://www.facebook.com/kontaktekontakty und https://kontakte-kontakty.de/sowjetische-kriegsgefangene/
