{"id":4827,"date":"2022-07-05T14:07:10","date_gmt":"2022-07-05T12:07:10","guid":{"rendered":"https:\/\/kontakte-kontakty.de\/?p=4827"},"modified":"2022-08-05T14:13:39","modified_gmt":"2022-08-05T12:13:39","slug":"svetlana-romanovna-k-freitagsbrief-nr-213","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kontakte-kontakty.de\/ru\/svetlana-romanovna-k-freitagsbrief-nr-213\/","title":{"rendered":"Svetlana Romanovna K. \u2013 Freitagsbrief Nr. 213"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Kherson, <strong>Ukraine<\/strong><\/strong><br><strong>September 2020<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>F\u00fcr meine Eltern:<\/strong><br><strong>Svetlana Markovna Gomberg<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Meine schwierigen Erinnerungen f\u00fcr k\u00fcnftige Generationen, damit so etwas nie wieder passiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin J\u00fcdin durch meinen Vater &#8211; Mark Abramovich Gomberg. Nach dem Studium wurde mein Vater als Ermittler abgeordnet nach Znamenka, Region Kirovograd, wo ich geboren wurde. Als der Krieg begann, war ich 2 Jahre und 6 Monate alt. Mein Vater wurde am ersten Tag des Krieges eingezogen, und wir h\u00f6rten nichts mehr von ihm. Im September 1941 gab meine Mutter ihre Wohnung in Znamenka und ihr gesamtes Hab und Gut auf und beschloss, sich auf den Weg nach Tsyurupinsk (Gebiet Kherson, damals Nikolajev) zu machen, in ihre Heimat, wo ihre Eltern lebten. Mit irgendeinem Zug, der noch fuhr, gelangten wir nach Kherson, und bis Tsyurupinsk schlug sich meine Mutter irgendwie durch mit mir auf dem Arm, &#8211; \u00fcber Felder und durch Schilf, es war schon gef\u00e4hrlich. Meine Gro\u00dfmutter freute sich, als wir ankamen: \u201eEs ist gut, dass wir alle zusammen sind\u201c. Und Gro\u00dfvater kam mit einem zerschossenen Bein aus Murmansk zur\u00fcck: Am ersten Tag des Krieges bombardierten und versenkten die Deutschen das Fischerboot, auf dem Gro\u00dfvater war. Niemand verstand, was los war, warum das passierte. Es war der Beginn des Krieges! Mein Gro\u00dfvater konnte sich retten und machte sich sofort auf den Heimweg nach Tsyurupinsk. Aber da war der Krieg schon im Gange. Die Freude des Wiedersehens w\u00e4hrte nicht lange.<\/p>\n\n\n\n<p>Meine Gro\u00dfmutter erz\u00e4hlte, dass unser Leben zur H\u00f6lle wurde. Die Deutschen waren noch auf dem Vormarsch auf Odessa, als meine Gro\u00dfmutter h\u00f6rte, dass die Deutschen die Juden grausam ausrotten w\u00fcrden. Nicht jeder glaubte damals daran. Meine Gro\u00dfmutter zerriss alle Familiendokumente und verbrannte sie. Sie beschlossen, mich, die Tochter eines Juden, in einer Grube zu verstecken. Es war nicht einfach eine Grube, sondern ein Keller in einem Schuppen. Seine W\u00e4nde waren sogar irgendwie befestigt und verziert, dort wurde Schilf aufbewahrt. Meine Gro\u00dfmutter bastelte mir eine Puppe aus Lumpen und mir wurde strengstens gesagt, dass ich nie jemanden rufen d\u00fcrfe, sie w\u00fcrden selbst zu mir kommen. Und wenn sie zu mir herunterkamen, weinten sie immer, weil ich als dreij\u00e4hriges Kind zusammengekauert dasa\u00df, die Puppe umarmte und ihr zufl\u00fcsterte, dass wir still sein und uns verstecken m\u00fcssten. Den Erwachsenen brach es das Herz.<\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Armee musste Tsyurupinsk in aller Eile verlassen, alles wurde aufgegeben, und sie konnten nicht einmal den Lastkahn mit Konserven aus unserer \u00f6rtlichen Fabrik f\u00fcr die Armee mitnehmen. Deshalb lie\u00dfen die Soldaten der Bev\u00f6lkerung sagen: Nehmt, was ihr k\u00f6nnt. Da mein Gro\u00dfvater am Bein verwundet war und nichts vom Kahn zum Ufer tragen konnte, bewachte er die Schubkarre, und unser Nachbar lud auf. Man kann sagen, dass die Familie dank dieser Lebensmittel nicht gehungert hat, wie es vielleicht andere getan haben. Die Lebensmittel wurden unter dem Zaun zwischen den H\u00e4usern vergraben. Bei denen, die einfach auf dem Grundst\u00fcck etwas vergraben oder versteckt hatten, fanden es die Deutschen beim Stochern mit Bajonetten und nahmen es mit.<\/p>\n\n\n\n<p>Die ganze Geschichte gebe ich nach den Worten meiner Gro\u00dfmutter wieder, denn ich war noch ein kleines Kind.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Deutschen verjagten unsere Familie aus dem Haus in den Behelfsbau, in dessen Keller sich mein Versteck befand. Sie selbst lie\u00dfen sich in unserem hellen Bauernhaus nieder. Meine Gro\u00dfmutter, Anna Pawlowna, kochte f\u00fcr sie, aber nicht im Haus, sondern in unserer &#8220;Wohnung&#8221;. Sie zwangen sie zu allem und drohten mit: &#8220;piff-paff&#8221;, wenn sie ich weigern w\u00fcrde. Und wenn ihnen etwas nicht passte, sagten sie sofort &#8220;piff-paff&#8221;. Wir waren immer ihre Zielscheibe. Meine Mutter musste Sch\u00fctzengr\u00e4ben ausheben. Da mein Gro\u00dfvater verwundet war und sein Bein eiterte, hatten die Deutschen nichts gegen ihn. Ihr Arzt behandelte sogar das Bein meines Gro\u00dfvaters &#8211; er reinigte die Wunde und gab ihm Salbe. Niemand wusste von mir.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Eltern meines Vaters, Juden, wurden sofort erschossen. Keiner wusste, wann, wie und wo. Sie stammten ebenfalls aus Tsyurupinsk.<\/p>\n\n\n\n<p>Manchmal, wenn die Deutschen unterwegs waren, lie\u00df mich meine Gro\u00dfmutter aus der Grube, um oben im Schuppen zu bleiben, in der N\u00e4he der Grube. Aber nur nachts, nicht tags\u00fcber. Aber sobald ich das Zuschlagen des Tores h\u00f6rte, rannte ich in den Keller und sagte: \u201eIch muss mich verstecken\u201c. Die Deutschen tauchten auch in dem Behelfsbau auf, in dem meine Gro\u00dfmutter f\u00fcr sie kochte, hoben den Deckel des Topfes an, und wenn sich herausstellte, dass es unser Essen war und nicht ihres, lachten sie lange, aber was war so lustig am Elend der einfachen Leute? Sie spuckten schon mal in den Topf und gingen weg. Gro\u00dfvater spuckte ihnen hinterher, Gro\u00dfmutter sch\u00fcttete diese Suppe aus, die niemand mehr gegessen h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n<p>Als kleines Kind habe ich meiner Gro\u00dfmutter die Frage gestellt: Warum kann ich es nicht wie Yurka haben? Er ist nicht mit mir in die feuchte, dunkle Grube hinabgestiegen. Yura war mein Cousin, der Sohn von Tante Vera, etwa so alt wie ich. Meine Gro\u00dfeltern hatten drei Kinder und zwei Enkelkinder (damals): Yura und ich. Sie wusste nicht, was sie mir antworten sollte.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Ortspolizist [Kollaborateuer d.\u00dcbers.] aus unserer Stra\u00dfe fragte: \u201eWo ist Euer Judenm\u00e4dchen?&#8221; Alle redeten sich heraus und zuckten mit den Schultern: \u201eWovon sprichst du?\u201c Aber nat\u00fcrlich hat er es erraten. Schon vor dem R\u00fcckzug der Deutschen kam er zu meiner Gro\u00dfmutter mit den Worten: \u201eAlle Jidn hat man umgebracht, und Mark ist weg, gib mir seine Sachen!\u201c Mein Vater hatte gute Kleidung. Gro\u00dfmutter gab sie ihm nicht, und er machte eine Anzeige bei der Polizei, dass mein Vater Jude und Kommunist sei. Nach Aussage meiner Gro\u00dfmutter sah meine Mutter sp\u00e4ter seine Handschrift auf der Anzeige. Die Deutschen machten eine Suchaktion. Meine Mutter war nicht zu Hause. Sie nahmen meine Gro\u00dfmutter und mich mit. Sie steckten mich und meine Gro\u00dfmutter in die Todeszelle. Meine Gro\u00dfmutter wollte sich nicht an das Grauen erinnern, an das dauernde St\u00f6hnten und Weinen der Frauen und der Kinder. Ich klammerte mich an meine Gro\u00dfmutter und bettelte, dass wir so schnell wie m\u00f6glich nach Hause gehen sollten.<\/p>\n\n\n\n<p>Mama hat uns wie durch ein Wunder gerettet. Gro\u00dfmutter wollte nie dar\u00fcber sprechen, also kann ich nicht genau wissen, wie es war. Als meine Mutter von ihrer Zwangsarbeit zur\u00fcckkam (sie band sich immer ihr Kopftuch \u00fcber die Wangen bis zu den Augen, um ihre Sch\u00f6nheit zu verbergen) und ihren vor Kummer v\u00f6llig verst\u00f6rten Vater, meinen Gro\u00dfvater, sah, verstand sie, was passiert war, riss sie sich das Kopftuch herunter und rannte, so schnell sie konnte, zur Polizeiwache. Meine Mutter hatte \u00fcppiges blondes Haar, einen lockigen, \u00fcppigen Schopf, blaue Augen und regelm\u00e4\u00dfige Gesichtsz\u00fcge. Eine Frau von au\u00dfergew\u00f6hnlicher Sch\u00f6nheit! Die Deutschen gafften und erstarrten, und einer zog eine Erkl\u00e4rung zur\u00fcck und sagte: <em>(was der Deutsche sagte, blieb auf der Originalseite und passte nicht auf die Kopie, das Original ging auf dem Postweg verloren)&#8230;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Sie lie\u00dfen mich mit meiner Gro\u00dfmutter und einen anderen Jungen mit einem der Erwachsenen hinaus. Sp\u00e4ter erfuhren wir, dass auch er \u00fcberlebt hat. Alle anderen wurden ermordet.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Deutschen traten sehr schnell den R\u00fcckzug an. Sie rannten und ertranken im Dnjepr &#8211; das Wasser war rosa mit Blut, wie Limonade. Als unsere Truppen einmarschierten, wurde der Ortspolizist sofort geh\u00e4ngt. Und die Tochter dieses Schurken besuchte unsere Schule. Wegen der S\u00fcnden ihres Vaters war es nicht leicht f\u00fcr sie. Es gab keine Racheakte, aber der Kummer konnte nicht aus dem Ged\u00e4chtnis der Menschen gel\u00f6scht werden, und diese Einstellung war zu sp\u00fcren. Ich konnte mich fr\u00fcher an ihren Namen erinnern, aber jetzt wei\u00df ich ihn nicht mehr.<\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Leiden waren damit noch nicht zu Ende. Meine Mutter starb im November 1945 an einer Bauchfellentz\u00fcndung. Sie brauchte Medikamente, die es nicht gab. So erfuhr meine Mutter nie, dass mein Vater gefallen war. Die Meldung, dass er \u201eam 25. Mai 1942 im Einsatz f\u00fcr das Vaterland vermisst\u201c wurde, kam nach dem Sieg. Nach dem Tod meines Vaters erhielt ich eine staatliche Hilfe, und f\u00fcr unsere arme Familie war das nicht wenig Geld, das ausschlie\u00dflich f\u00fcr mich ausgegeben wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Tod ihrer Tochter wollte sich meine Gro\u00dfmutter umbringen. Ihr fehlte die Kraft, noch mehr seelische Ersch\u00fctterungen zu ertragen. Ich war fast 7 Jahre alt, und der Gedanke, die Tochter ihrer Nadya (meiner Mutter) aufzuziehen, hielt sie von diesem tragischen Schritt ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich wuchs in der Liebe und F\u00fcrsorge meiner Gro\u00dfeltern auf. Sie sch\u00fctzten mich wie den kostbarsten Diamanten. Niemand konnte mich verletzen, ihr Schutz war so stark. Das war nun eine gl\u00fcckliche Kindheit! Die sonnigsten Erinnerungen. Ich w\u00fcrde wieder dorthin zur\u00fcckkehren.<\/p>\n\n\n\n<p>(Eine kleine Abschweifung: Wenn ich zum Beispiel auf dem Spielplatz tanzte, stand meine Gro\u00dfmutter heimlich am Zaun und beobachtete alles. Die Jungs wollten sich an mich heranmachen, aber sie trauten sich nicht. Ich hatte auch einen Besch\u00fctzer in der Schule &#8211; Edik, eine Klasse h\u00f6her als ich, vor dem alle Respekt hatten, und der mich beh\u00fctete.)<\/p>\n\n\n\n<p>In jenen Nachkriegsjahren war meine Gro\u00dfmutter nicht \u00fcberzeugt, dass Menschheit die Lehren aus der Vergangenheit gezogen hatte und nicht zulassen w\u00fcrde, dass sich so etwas wiederholt. Sie wurde alt und verstand, dass sie mich beim n\u00e4chsten Mal nicht mehr retten k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Der j\u00fcdische Nachname Gomberg brachte mir Aggressionen, Spott und falsche Anschuldigungen der Menschen in meiner Umgebung ein (vor allem bei den Kindern in der Schule), und meine Gro\u00dfmutter war gezwungen, mich zu adoptieren und damit meinen Nachnamen von Gomberg in Burlakova zu \u00e4ndern. So wurde mein Vatersname von dem meines Vaters auf den meines Gro\u00dfvaters, Roman, ge\u00e4ndert. Alles, was bleibt, ist der Name, den mir mein Vater gab: &#8220;Sie ist einfach Swetotschka&#8221;.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich trauere und weine um meine jungen Eltern, die jung gestorben sind, sich nicht des Lebens und ihrer Tochter freuen konnten. Papa lie\u00df meine sch\u00f6ne Mutter nicht einen Moment aus den Augen, und wenn sie irgendwohin ging, musste sie einen Zettel schreiben, wo sie sie finden konnte. Sie fragte: Warum? &#8211; Auf der ganzen Welt w\u00fcrde ich doch niemanden finden wie dich. Wenn sie am Leben w\u00e4ren, w\u00e4re alles anders. Nat\u00fcrlich h\u00e4tten sie mir eine Ausbildung erm\u00f6glicht, und wir h\u00e4tten gut und nicht schlecht gelebt. Aber meine Gro\u00dfeltern konnten das nicht, also musste ich nach der 10. Klasse auf eine Berufsschule gehen und eine Ausbildung zum K\u00e4ltetechniker machen. Ich ging direkt zur Arbeit im Lager f\u00fcr Speise\u00f6l des Ammoniakwerks. K\u00f6nnen Sie sich das vorstellen? &#8211; Ein d\u00fcnnes M\u00e4dchen, Beine wie Streichh\u00f6lzer, mit einem pr\u00e4chtigen Schopf wei\u00dfblonder Haare, blauen Augen (ein Scherz) und einer gro\u00dfen Nase! Oma bat mich scherzhaft, mich nicht seitw\u00e4rts neben die Leute zu stellen. Unser Direktor, David Fjodorowitsch, bemerkte meinen Flei\u00df, meinen Eifer, mein Verantwortungsbewusstsein und nahm mich sozusagen in seine Obhut. Er gab mir den n\u00e4chsten gro\u00dfen Schub in meinem Leben.<\/p>\n\n\n\n<p>Vielleicht werde ich hier schlie\u00dfen. Ich behalte all die Menschen, die in meinem Leben eine gute Rolle gespielt haben, in guter Erinnerung. Ich habe den schrecklichen Fleischwolf \u00fcberlebt, ich wurde gerettet, ich lebe und ich will weiterleben. Ich habe einen wunderbaren Sohn und einen Enkel, denen ich mein Leben gewidmet habe, so wie es meine Gro\u00dfeltern einst f\u00fcr mich getan haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Leute, seid alle gl\u00fccklich! Ich danke Ihnen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u00dcbersetzung Karin Ruppelt und Igor Makarow<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kherson, UkraineSeptember 2020 F\u00fcr meine Eltern:Svetlana Markovna Gomberg Meine schwierigen Erinnerungen f\u00fcr k\u00fcnftige Generationen, damit so etwas nie wieder passiert. Ich bin J\u00fcdin durch meinen Vater &#8211; Mark Abramovich Gomberg. Nach dem Studium wurde mein Vater als Ermittler abgeordnet nach Znamenka, Region Kirovograd, wo ich geboren wurde. 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