{"id":4656,"date":"2022-03-11T09:12:45","date_gmt":"2022-03-11T08:12:45","guid":{"rendered":"https:\/\/kontakte-kontakty.de\/?p=4656"},"modified":"2022-03-29T20:18:24","modified_gmt":"2022-03-29T18:18:24","slug":"ljudmila-isaakowna-zh-freitagsbrief-nr-203-teil-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kontakte-kontakty.de\/ru\/ljudmila-isaakowna-zh-freitagsbrief-nr-203-teil-1\/","title":{"rendered":"Ljudmila Isaakowna Zh. \u2013 Freitagsbrief Nr. 203 (Teil 1)"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Ukraine, Cherson<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>2014<\/p>\n\n\n\n<p><em>Dieses ist der erste Teil des Berichts einer \u00dcberlebenden der Schoah in der Ukraine aus der Stadt Cherson, die hier \u00fcber sich und ihre Mutter berichtet. Der folgende Freitagsbrief wird dem Bericht \u00fcber ihren Vater gewidmet sein.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin eine von den \u00dcberlebenden der Schoah, geboren wurde ich im Jahre 1940. Mein Vater war Jude, meine Mutter nicht. Als der Krieg begann, ging mein Vater an die Front, und wir konnten uns nicht mehr in Sicherheit bringen. Als die Deutschen Cherson okkupierten, befanden wir uns in der Stadt. Die Verwandten meines Vaters (Mutter, Schwester, die Frau und die zwei kleinen Kinder seines Bruders \u2013 Marta, geb. 1936 und Ella, geb. 1941) wurden sofort mitgenommen und bald vernichtet. Uns (meine Mutter, meinen Bruder, geb. 1934, und mich) nahmen sie nicht sofort mit, weil meine Mutter Ukrainerin war und ihren eigenen Familiennamen trug. Aber dann fingen sie an, alle Juden mitzunehmen, m\u00fctterlicherseits und v\u00e4terlicherseits, bis zur 4. Generation. Und unsere Mutter begann, uns zu verstecken. Wir gingen von einer Siedlung zur n\u00e4chsten, von den einen Verwandten meiner Mutter zu den n\u00e4chsten. Wir lebten in Kellern.<\/p>\n\n\n\n<p>[\u2026]<\/p>\n\n\n\n<p>Meine Mutter war&nbsp; Anna Terentjewna B.. Geboren am 14. Dezember 1909 in Cherson, in der Gegend von Sabalka. Ihre Familie war: Vater Terentij StefanowitschB., Mutter B. (K.) Dominija Nikolajewna, Bruder Michail, Schwester Oksana. Der Vater arbeitete als Kesselschmied in einer Reparaturwerft, er starb 1922 (chronische Colitis) und hinterlie\u00df meine Gro\u00dfmutter mit drei kleinen Kindern. Meine Mutter war 12, ihr Bruder 10, ihre Schwester 3 Jahre alt. Sie zog sie alle gro\u00df, erm\u00f6glichte ihnen eine Ausbildung. Meine Mutter war an der medizinischen Berufsschule, ihr Bruder beim Technikum f\u00fcr Stra\u00dfenbau, ihre Schwester ebenfalls an der medizinischen Berufsschule. Unsere Gro\u00dfmutter konnte sehr gut n\u00e4hen und versorgte uns mit Kleidung und arbeitete. Mutter ging an eine Schule f\u00fcr Binnenschiffer, danach wollte man sie an eine \u201eArbeiterfakult\u00e4t\u201c schicken, aber sie wollte nicht, sie wollte Medizinerin werden, schrieb sich an der medizinischen Berufsschule ein, schloss sie 1934 als Arzthelferin ab, wurde als solche ins Donezbecken geschickt. Ein Jahr sp\u00e4ter kehrte sie nach Cherson zur\u00fcck, fing dort als Arzthelferin an und schrieb sich an der medizinischen Abendschule f\u00fcr Chirurgie ein (die gab es damals in Cherson). Sie wollte sehr gerne Chirurgin werden. Sie nahm am Gesellschaftsleben teil, war eine aktive Komsomolzin, Leiterin der Pioniergruppe der Binnenschiffer \u201eMJuD\u201c. Bei der Komsomolzen-Arbeit lernte sie unseren Vater kennen, sie heirateten und bekamen 1934 einen Sohn. Sie studierte drei Jahre am Institut, aber dann wurde das Institut nach Odessa verlegt, [nur mit] Direktstudium. Sie konnte nicht ihre Familie, ihre Arbeit, ihren kleinen Sohn zur\u00fccklassen und so fand ihr Studium sein Ende, Chirurgin wurde sie nicht. Sie arbeitete bis zum Krieg als Arzthelferin. Am 22. Juni wurde sie zum Kriegsdienst eingezogen, arbeitete als Oberkrankenschwester beim Abtransportlazarett. Dort arbeitete sie, bis die Deutschen kamen. Sie konnte nicht fliehen. Wir hatten Fahrkarten f\u00fcr die ganze Familie meines Vaters \u2013 seine Mutter, seine Schwester, unsere Familie (Mutter und wir zwei Kinder), die Familie meines Onkels (Tante Tilja und zwei T\u00f6chter, Ella, geb. &#8217;41 und Marta, geb. &#8217;36). Aber die kleine Ella wurde krank und wir blieben alle. Uns konnte meine Mutter retten, alle anderen kamen um. Meine Mutter trug ihren eigenen Namen und man lie\u00df uns zun\u00e4chst in Ruhe. Mischa ging sogar in die erste Klasse. Aber dann begannen sie damit, alle Juden v\u00e4terlicherseits und m\u00fctterlicherseits, Enkel und Urenkel bis zur 4. Generation festzunehmen. Wir waren im Pass unserer Mutter mit ihrem Familiennamen eingetragen, aber es w\u00e4re m\u00f6glich, dass die Nachbarn uns verraten w\u00fcrden. Also versteckte uns unsere Mutter. Mischa schickte sie nach Radensk, nach Belozjorka zu Tante Oksana, aber dort verriet sie irgendein Nachbar und die Tante lief mit Mischa auf dem Arm bis nach Cherson. Naja, und ich war klein, mich konnte man leichter verstecken. Und im Sommer 1943 (daran kann ich mich schon erinnern) waren wir bereits in Woronzowka, in der Familie meines Onkels (er war an der Front), und wir blieben in der Familie des Vaters, bei seiner Frau, die Familie war gro\u00df und es war leichter, sich versteckt zu halten, wir lebten dort im Keller. Im Sommer rannten wir aufs Feld hinaus, einmal habe ich eine Wassermelone gegessen, verschluckte mich an einem Kern, er blieb in meinen Bronchien stecken und ich w\u00e4re beinahe gestorben. Man konnte mich gerade noch so retten. Mama machte sich gro\u00dfe Sorgen, brachte mich zu \u00c4rzten, einer sagte, ich sollte mehr an der frischen Luft sein. Erst im Winter hustete ich diesen Kern aus, meine Mutter hatte Angst, dass Vater aus dem Krieg zur\u00fcckkehren w\u00fcrde und keine Tochter mehr h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier ist noch eine Episode, an die ich mich erinnere: Als die Deutschen auf dem R\u00fcckzug waren, nahmen sie alles mit, kamen [auch] zu uns in den Keller. Ich war dort mit meiner Mutter. Wir hatten dort zwei S\u00e4cke stehen (vielleicht waren es S\u00e4ckchen, aber f\u00fcr mich waren es S\u00e4cke), mit Getreide oder Mehl, und ich sa\u00df hinter den S\u00e4cken. Sie wollte sie mitnehmen, aber ich krallte mich mit meinen H\u00e4ndchen daran fest und begann zu weinen, der eine zog sein Gewehr, meine Mutter st\u00fcrzte sich auf mich, aber der zweite Deutsche schob das Gewehr zur Seite, \u201eKinder, Kinder\u201c [dt.], (dachte wohl an seine eigenen Kinder) und sie gingen weg.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Cherson befreit wurde, machte sich meine Mutter mit uns sofort auf den Weg nach Hause. Vielleicht wurden wir ein St\u00fcck gefahren, aber den gr\u00f6\u00dften Teil liefen wir zu Fu\u00df, mit unseren B\u00fcndeln, mit mir, noch ganz Kleiner, ich lief ein wenig und jammerte dann, dass meine Beinchen wehtaten. Meine Mutter stellt die B\u00fcndel ab, nimmt mich auf den Arm, tr\u00e4gt mich, geht dann zu den B\u00fcndeln zur\u00fcck, l\u00e4uft ein kleines St\u00fcck und dann das Gleiche von vorne. So liefen wir und kamen nach Hause. Mama nahm sofort eine Stelle am Krankenhaus der Binnenschifffahrt an. Vom Krankenhaus aus arbeitete sie zuerst bei der Sanit\u00e4tsstation der Werft, dann bei der in der gewerblichen Berufsschule (die beim Chesed) und vor der Rente bei der Sanit\u00e4tsstation der Werkst\u00e4tten f\u00fcr Schiffsreparatur. Als wir zur\u00fcckkamen, war es unm\u00f6glich, in unserem Haus zu wohnen. Dort hatten die Deutschen eine Art Pferdestall oder Scheune eingerichtet. Also krempelten meine Mutter, Gro\u00dfmutter und Mischa die \u00c4rmel hoch und fingen an aufzur\u00e4umen. Das Dach war aus Schilf. Sie schlugen Schilf, trockneten es, banden es zusammen und flickten die L\u00f6cher, wo es n\u00f6tig war. Die Fabrik half mit Holz aus, teilte uns Bretter zu (Verschnitt), wir deckten den Boden neu, setzten T\u00fcren und Fenster ein. Meine Mutter strich alles, wei\u00dfte innen und au\u00dfen. \u00dcberhaupt war meine liebe Mutter eine sehr ordnungsliebende Frau. Jedes Jahr strich sie nach, wei\u00dfte innen und au\u00dfen. Hielt das Haus sauber und ordentlich. Die W\u00e4sche, die Vorh\u00e4nge waren immer schneewei\u00df, gest\u00e4rkt, und dass, obwohl es damals keine Waschmaschinen, kein Waschpulver gab, das Wasser holte man von der Pumpe an der Ecke. Zudem arbeitete sie als Sanit\u00e4tsgehilfin im Sportzentrum. Im Winter in der Sporthalle \u201eAvantgarde\u201c (heute ist dort ein Dom), und im Sommer auf dem Stadion \u201eSpartak\u201c. Die Arbeit war abends (die Sportveranstaltungen fanden abends statt). Eilte von der Berufsschule nach Hause, a\u00df etwas, zog sich um und dann zur n\u00e4chsten Arbeit. Sie arbeitete f\u00fcr zwei, damit unsere Kleidung, unsere Schuhe genauso gut waren, wie die der anderen. Erst als ich anfing zu arbeiten, gab meine Mutter die zweite Stelle auf. Sie arbeitete ohne Wochenende (wenn in der Schule frei war, gab es Training oder Wettk\u00e4mpfe im Sportzentrum, im Stadion). Uns h\u00fctete unsere Gro\u00dfmutter, kochte, n\u00e4hte f\u00fcr uns. Meine liebe Mutter und Gro\u00dfmutter waren wundervolle Menschen. M\u00f6gen sie in Frieden ruhen. Sowohl meine Gro\u00dfmutter wie meine Mutter schimpften und bestraften uns sehr selten. Obwohl ich nicht besonders brav war, frech und launisch. Und manchmal war es n\u00f6tig, mich ausgiebig zu bestrafen. Hier ist eine Episode: &#8217;47, kurz vor der Einschulung. Ich sollte in die erste Klasse kommen. Ich bekam neue Schuhe f\u00fcr die Schule. Sie verstehen, was in jenen Jahren neue Schuhe bedeuteten. Ich ging damals in den Kindergarten (er war irgendwo in der Gegend von Chesed). Meine Mutter war in der Fr\u00fch zur Arbeit gegangen, meine Gro\u00dfmutter nach Nikopol gefahren (zur Familie ihres gefallenen Sohnes). In den Kindergarten ging ich selbst. Ich zog feierlich die neuen Schuhe an (obwohl Mischa es mir verboten hatte) und ging los. Nach dem Kindergarten ging ich zur Arbeitsstelle meiner Mutter, in die Werft, zog die Schuhe an der Pforte aus (damit meine Mutter nicht schimpfen w\u00fcrde). Als ich zur\u00fcckkam, waren sie nicht mehr da, ich f\u00fcrchtete mich nach Hause zu gehen, rannte aufs Feld hinaus (hinter der Sabalka, heute ist dort eine Wohnsiedlung), legte mich in den Sand um auszuruhen und schlief ein. Man hatte mich lange gesucht und vor lauter Freude, dass sie mich wieder hatte, hatte meine Mutter mir noch nicht einmal den Hintern versohlt, obwohl das angebracht gewesen w\u00e4re. Es gab noch mehr Gelegenheiten, mich gerechterweise ordentlich zu bestrafen, aber meine Mutter hatte immer Mitleid mit uns und bestrafte uns sehr selten. Meine liebe Mutter hatte, trotz aller M\u00fchsal, eine Leidenschaft f\u00fcr Lieder. Sie machte die W\u00e4sche, putzte \u2013 und sang dabei. Ich erinnere mich an viele dieser Lieder, obwohl ich selbst nicht gesungen habe (ein B\u00e4r ist mir aufs Ohr getreten). Immer mit einem L\u00e4cheln. Sie kannte viele Gedichte. Sie erz\u00e4hlte sie mir und ich lernte sie und erz\u00e4hlte sie sp\u00e4ter meinem Sohn, meinen Enkeln. Sie liebte es zu lesen, brachte B\u00fccher aus der Bibliothek nach Hause und gew\u00f6hnte mich so ans Lesen. Sie liebte die Stickerei. Bei uns zu Hause gab es viele bestickte Deckchen, bestickte Kissenbez\u00fcge, J\u00e4ckchen. Meine Mutter arbeitete unter der Leitung des Krankenhauses der Binnenschifffahrt und hatte Anspruch auf Freifahrten (f\u00fcr sie und ihre Kinder) auf dem Wasser. Und jedes Jahr, wenn sie Urlaub hatte, fuhr sie mit uns mit dem Dampfer irgendwohin \u2013 mal nach Odessa, mal nach Kiew (zum Onkel v\u00e4terlicherseits), mal nach Nikopol, mal in den Kaukasus. Jedes Jahr, bis ich 16 war, fuhr meine Mutter mit uns mit dem Dampfer irgendwohin. Nach der Schule bin ich nicht an die Hochschule gegangen (ich bestand die Aufnahmepr\u00fcfungen nicht). Ich bekam eine Stelle im Baumwollkombinat [\u0425\u0411\u041a] und schrieb mich nach zwei Jahren an der Abendberufsschule ein, dann an der Abendhochschule. Ich heiratete und bekam einen Sohn. Meine Mutter k\u00fcmmerte such um meine Familie, um meinen Sohn. Sie verstarb mit 62 Jahren. Ich war im 5. Jahr an der Hochschule (das Studium an der Abendhochschule dauert sechs Jahre), mein Sohn war drei. Ich hatte es sehr schwer, sowohl k\u00f6rperlich (Arbeit, Familie, Studium) als auch psychisch. Ich wollte das Studium abbrechen, aber dann dachte ich, meine Mutter h\u00e4tte sich sehr gew\u00fcnscht, dass ich eine akademische Bildung bekomme und den Abschluss mache. Als ich die Urkunde \u00fcber den Hochschulabschluss bekam, brachte ich sie ans Grab meiner Mutter. Nur dank meiner Mutter schloss ich mein Studium ab. So war meine geliebte Mama-Mamotschka.<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u00dcbersetzung aus dem Russischen: Jennie Seitz<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ukraine, Cherson 2014 Dieses ist der erste Teil des Berichts einer \u00dcberlebenden der Schoah in der Ukraine aus der Stadt Cherson, die hier \u00fcber sich und ihre Mutter berichtet. Der folgende Freitagsbrief wird dem Bericht \u00fcber ihren Vater gewidmet sein. Ich bin eine von den \u00dcberlebenden der Schoah, geboren wurde ich im Jahre 1940. 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