{"id":4551,"date":"2021-12-02T19:27:55","date_gmt":"2021-12-02T18:27:55","guid":{"rendered":"https:\/\/kontakte-kontakty.de\/?p=4551"},"modified":"2021-12-10T16:26:05","modified_gmt":"2021-12-10T15:26:05","slug":"antonina-oleksejiwna-r-teil-1-freitagsbrief-nr-194","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kontakte-kontakty.de\/ru\/antonina-oleksejiwna-r-teil-1-freitagsbrief-nr-194\/","title":{"rendered":"Antonina Aleksejewna R. \u2013 Freitagsbrief Nr. 194"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Dnipro, Ukraine<\/strong><br><strong>15.10.2021&nbsp;<\/strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Guten Tag!<\/p>\n\n\n\n<p>Ich wende mich an Sie mit Worten der Dankbarkeit. Besonders nachdem ich bereits zweimal in den Genuss Ihrer Hilfe kam. Leider waren die Jahre 2020 und 2021 sehr schwierig f\u00fcr mich, da ich im Januar 2020 eigentlich eine einfache Operation hatte. Es wurde ein \u00dcberbein am rechten Fu\u00df entfernt. Die Wunde heilte lange nicht, und in der Folge erlitt ich im April einen Schlaganfall. Und schon im M\u00e4rz 2021 kam ich mit dem Corona-Virus ins Krankenhaus und hatte eine beidseitige Lungenentz\u00fcndung. Dadurch wurde die Krankheit wieder abgel\u00f6st und ich hatte wieder Symptome nach dem Schlaganfall. Da kam Ihre Hilfe gerade recht. Erst am 10. Oktober kam ich nach der Behandlung aus dem Krankenhaus nach Hause. Ich hatte einige der Pr\u00e4parate mitgenommen, und sie haben zu meiner Heilung beigetragen. In einem halben Jahr muss ich die Pr\u00e4parate nochmals nehmen, und ich habe noch einen Vorrat. Deshalb dr\u00fccke ich in Ihrer Person nochmals den Menschen meine Dankbarkeit aus, die die M\u00f6glichkeit finden, anderen materiell zu helfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt zu mir.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Erinnerungen wurden von meiner Schwester, Walentina R., auf Wunsch der Organisation, der wir angeh\u00f6ren, f\u00fcr ein Buch zu Papier gebracht. Ich wei\u00df nicht, ob dieses Buch ver\u00f6ffentlicht wurde. Leider ist Walya am 11. Januar 2019 verstorben. Auch mein Bruder Boris ist verstorben, am 16. Juli 2013.<\/p>\n\n\n\n<p>Aufgeschrieben hat sie Walentina, da sie zum Zeitpunkt der beschriebenen Ereignisse \u00e4lter war. Sie war am 25. August 1941, dem Tag der Besetzung der Stadt, sieben Jahre alt. Sie wurde am 2. Oktober 1934 geboren. Mein Geburtsdatum ist der 10.05.1943. Ich war zum Zeitpunkt meiner Internierung erst 4 Monate alt.<\/p>\n\n\n\n<p>Alles, was sie geschrieben hat, kann ich best\u00e4tigen, da wir oft dar\u00fcber gesprochen haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Leider war es erst nach 1985 in unserem Land, damals der UdSSR, m\u00f6glich, laut dar\u00fcber zu sprechen. Ich erinnere mich jedoch noch daran, wie unsere Mutter am 19. September 1992 starb und wir bei ihrer Beerdigung die Trauerrednerin darum baten, in ihrem Text \u00fcber den Lebensweg unserer Mutter, Warwara Stepanowna R., zu sprechen. &nbsp;Die Rednerin war erschrocken. Sie behauptete, dar\u00fcber, dass die Verstorbene gewaltsam nach Hitlerdeutschland verschleppt worden war, d\u00fcrfe man nicht sprechen. Und erst, als ich das nicht akzeptierte, war sie dazu bereit und sprach dar\u00fcber. So verschreckt waren die Menschen. Die Ukraine war da schon seit dem 24.8.1991 ein selbst\u00e4ndiger Staat.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe schon erw\u00e4hnt, dass wir erst zur Zeit der Perestrojka begannen, laut dar\u00fcber zu sprechen. Und so wurde auf Initiative der Sowjetischen Kinder-Stiftung und des ukrainischen Schriftstellers und Publizisten Wladimir Wasiljewitsch Litwinov am 22. Juni 1988 in Kiew das Allunions-Treffen der ehemaligen minderj\u00e4hrigen Gefangenen des Faschismus einberufen. Warum in Kiew? Weil Kiew die erste Stadt war, die die Waisenkinder in Heimen untergebracht hatte, die nach der Befreiung aus der Sklaverei heimgekehrt waren. Nach diesem Treffen entstand unsere Vereinigung der minderj\u00e4hrigen Gefangenen mit dem Zentrum in Kiew. Im ganzen Staat wurden auf der Ebene der Republiken solche Vereinigungen gegr\u00fcndet. Im Jahr 1989 verabschiedete die Regierung der UdSSR ein Dekret, mit dem Kinder, die zum Zeitpunkt ihrer Verhaftung 18 Jahre alt waren, den Armee-Freiwilligen gleichgestellt wurden. Und wir erhielten auch solche Best\u00e4tigungen. Sie waren g\u00fcltig bis 1992. Nachdem die Vereinigungen in den Republiken gegr\u00fcndet worden waren, begannen wir, f\u00fcr unsere Rechte zu k\u00e4mpfen, Briefe an die deutsche Regierung zu schreiben. Im Ergebnis erm\u00f6glichte Deutschland die Stiftung zur Auszahlung von humanit\u00e4rer Hilfe an die zu diesem Zeitpunkt noch lebenden ehemaligen Gefangenen. 1993 verabschiedete auch der Oberste Sowjet der Ukraine das Gesetz \u201e\u00dcber den Status der Veteranen und die Garantie ihrer sozialen Versorgung\u201c, wobei in einzelnen Artikeln festgelegt wurde, dass unsere Kategorie, die gewaltsam zur Zwangsarbeit und in Konzentrationslager Verschleppten, bez\u00fcglich Privilegien mit den Kriegsinvaliden, den Teilnehmern an Gefechten und den Kriegsteilnehmern gleichgestellt wurden. Und im Jahr 2000 wurde das Gesetz \u201e\u00dcber die Opfer der Naziverfolgung\u201c verabschiedet. Und in der Folge \u00c4nderungen am Gesetz.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach der Gr\u00fcndung der Gebietsvertretung Dnepropetrowsk der minderj\u00e4hrigen Gefangenen der faschistischen Konzentrationslager schaltete ich mich in die Arbeit ein. Wir versammelten die \u00dcberlebenden der Gr\u00e4uel des Krieges. Nach dem Zerfall der UdSSR versammelten sich 1992 in unserer Stadt am Dnipro, damals Dnepropetrowsk, Delegierte aus allen Ecken der ehemaligen UdSSR zur Gr\u00fcndungskonferenz. Kiew blieb das Zentrum. Wir begannen, f\u00fcr einen gerechten Ausgleich zu k\u00e4mpfen. Und 1999 kam der Beschluss \u00fcber Zahlungen an die Zwangsarbeiter. \u00dcber deren Arbeit wissen Sie nat\u00fcrlich alles. 1994 arbeitete ich schon in der Gebietsvertretung Dnepropetrowsk der ukrainischen Stiftung \u201eGegenseitiges Verst\u00e4ndnis und Auss\u00f6hnung\u201c, am Anfang ehrenamtlich, und sp\u00e4ter in leitender Funktion. Nach dem Tod des Leiters der Vertretung, Petr Kuzmitsch Welitschko, im Januar 2006 wurde ich zur amtierenden Stellvertreterin und danach zur Leiterin der Gebietsvertretung ernannt. 2008 stellte die Vertretung ihre Arbeit ein.<\/p>\n\n\n\n<p>2010 wurde mir vorgeschlagen, die Abteilung Dnepropetrowsk (\u2026) auf der Basis der Internationalen Organisation MF \u201eGegenseitiges Verst\u00e4ndnis und Auss\u00f6hnung\u201c zur Realisierung von Projekten im Interesse der Opfer des Nazismus zu leiten. 2012 \u2013 2013 leitete ich das medizinisch-soziale Hilfsprojekt \u201eKlub \u2013 Der Zukunft zuliebe\u201c f\u00fcr Opfer des Nationalsozialismus. (Ich lege Prospekte bei), und auch das Such- und Forschungsprojekt \u201eGed\u00e4chtnis\u201c zur Bewahrung des historischen Ged\u00e4chtnisses an die Opfer des Besatzungsregimes in der Zeit des Zweiten Weltkriegs in Dnepropetrowsk in den Jahren 1941 \u2013 1943. Anhand der Ergebnisse dieses Projekts wurde eine Gedenktafel enth\u00fcllt, die den zur Zwangsarbeit nach Hitlerdeutschland verschleppten Personen gewidmet ist. Nach offiziellen Angaben (Auskunft des Staatsarchivs) waren das 70.000 friedliche B\u00fcrger, im Wesentlichen Frauen und Kinder. Inoffiziell spricht man von mehr als 150.000. Wir haben auch das Buch \u201eLebendige Erinnerung\u201c herausgegeben mit Erinnerungen von Zeitzeugen der Besetzung der Stadt Dnepropetrowsk. Diese B\u00fccher verschenkte die Organisation an 200 Schulen in der Stadt, an die Stadt- und Bezirksbibliotheken, ebenso an einen Teil der berufsbildenden Oberschulen und Berufsschulen, mit denen wir zusammenarbeiten, und auch an die st\u00e4dtische Universit\u00e4t. Ein Buch schenkten wir der Stadtbibliothek von K\u00f6ln, wo ich als Begleiterin der minderj\u00e4hrigen Gefangenen Walentina D. war, die in diesem Fr\u00fchjahr gestorben ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahr 2016 war auf meine Initiative hin eine Gruppe von 12 ehemaligen Gefangenen in Israel. Dabei verschenkten wir ein Buch \u00fcber das besetzte Dnepropetrowsk, in dem es ein Kapitel \u00fcber die j\u00fcdische Bev\u00f6lkerung unserer Stadt gibt, an das Holocaust-Museum in Jerusalem.<\/p>\n\n\n\n<p>In der zweiten Jahresh\u00e4lfte 2013 h\u00f6rte ich auf, in der Stiftung zu arbeiten, da meine mittlere Schwester Nina schwer erkrankt war. Ihr Mann war schon tot, Kinder hatte Nina nicht. Und ich hielt es f\u00fcr meine Pflicht, mich um sie zu k\u00fcmmern, so wie sie sich in der Gefangenschaft um mich gek\u00fcmmert hatte. Dann \u00fcbernahm meine Tochter Swetlana offiziell die Sorgepflicht f\u00fcr Nina, da diese eine mentale Erkrankung hatte \u2013 vaskul\u00e4re Demenz.<\/p>\n\n\n\n<p>Bevor ich f\u00fcr die Stiftung arbeitete, macht ich den Abschluss als Setzerin an einer Druckerei-Fachschule, arbeitete in dieser Funktion in einer bezirklichen Druckerei und dann als Meisterin der Facharbeiter-Ausbildung in der Fachschule, in der ich studiert hatte. Dann machte ich ein Fernstudium an der Druckerei-Fachhochschule. Danach bekam ich eine Stelle als Ingenieurin in der Bezirksdruckerei-Verwaltung, und arbeitete schlie\u00dflich aus famili\u00e4ren Gr\u00fcnden in der Fertigung des Verlags \u201eZorya\u201c. Ab 1982 arbeitete ich im Schwermetall-Ministerium als Ingenieurin f\u00fcr Qualit\u00e4tspr\u00fcfung und in der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung. Nach der Aufl\u00f6sung des Ministeriums 1987 ging ich zur\u00fcck an die Hochschule und ab 1989 in die Bezirksdruckerei, um die noch fehlende Zeitspanne an gesundheitssch\u00e4dlicher Arbeit zu leisten und mit 50 in Rente zu gehen. Danach arbeitete ich ab 1990 als Schriftsetzerin bei der Kreiszeitung. Nach der Pensionierung 1993 half ich als Ehrenamtliche bei der Organisation von Auszahlungen und au\u00dferdem als stellvertretende Vorsitzende in der st\u00e4dtischen Gewerkschaftsabteilung, ebenfalls ehrenamtlich, und danach in der Bezirksorganisation der Gewerkschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Hochachtungsvoll, Antonina R., ehemalige minderj\u00e4hrige Gefangene des Faschismus<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u00dcbersetzung aus dem Russischen: Karin Ruppelt<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dnipro, Ukraine15.10.2021&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Guten Tag! Ich wende mich an Sie mit Worten der Dankbarkeit. Besonders nachdem ich bereits zweimal in den Genuss Ihrer Hilfe kam. Leider waren die Jahre 2020 und 2021 sehr schwierig f\u00fcr mich, da ich im Januar 2020 eigentlich eine einfache Operation hatte. Es wurde ein \u00dcberbein am rechten Fu\u00df entfernt. 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Ich wende mich an Sie mit Worten der Dankbarkeit. Besonders nachdem ich bereits zweimal in den Genuss Ihrer Hilfe kam. Leider waren die Jahre 2020 und 2021 sehr schwierig f\u00fcr mich, da ich im Januar 2020 eigentlich eine einfache Operation hatte. Es wurde ein \u00dcberbein am rechten Fu\u00df entfernt. 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