{"id":3888,"date":"2020-07-24T15:58:00","date_gmt":"2020-07-24T13:58:00","guid":{"rendered":"https:\/\/kontakte-kontakty.de\/?p=3888"},"modified":"2020-09-25T12:49:06","modified_gmt":"2020-09-25T10:49:06","slug":"wladimir-iwanowitsch-wetochin-freitagsbrief-nr-134","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kontakte-kontakty.de\/ru\/wladimir-iwanowitsch-wetochin-freitagsbrief-nr-134\/","title":{"rendered":"Wladimir Iwanowitsch Wetochin \u2013 Freitagsbrief Nr. 134"},"content":{"rendered":"\n<p>Belarus, Minsk<br>aus dem Jahr 2005<\/p>\n\n\n\n<p>Sehr geehrte Frau Hilde Schramm, Herr Eberhard Radczuweit und Ihr Kollektiv,<\/p>\n\n\n\n<p>vielen Dank f\u00fcr Ihren Brief vom 20.06. 2005, f\u00fcr Ihr Geldgeschenk und f\u00fcr Ihre Erinnerung an die brutalen Kriegstage. Leider wei\u00df ich nicht, was Sie \u00fcber meine Person wissen. Ich kann mitteilen, dass ich vor kurzem 84 Jahre alt wurde. Ich lebe zu zweit mit meiner Ehefrau. Die Kinder wohnen getrennt. Unsere Renten reichen f\u00fcr die Miete einer 2-Raum-Wohnung und f\u00fcr ein bescheidenes Leben.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist schwer, sich an die schweren Kriegsjahre zu erinnern. Der Krieg begann f\u00fcr mich am 22. Juni 1941 an der Grenze zu Ostpreu\u00dfen. Ich bin dorthin zusammen mit den anderen Absolventen der Milit\u00e4rschule f\u00fcr Sch\u00fctzen und Maschinengewehrbediener geschickt worden. In einem Kampfstand der Verteidigungslinie sollte ich als Kommandeur eines Maschinengewehrs dienen. Am 22. Juni am Mittag lieferte ein LKW-Fahrer die Geschosse f\u00fcr eine Kanone. Es gab aber keine Freiwilligen, die bereit waren, die Geschosse zu unserem Bunker weiterzutransportieren. Ich habe mich freiwillig gemeldet. Mir wurden drei Soldaten \u00fcbergeben. Ich begann die Ausf\u00fchrung des Auftrages. Als wir die Sch\u00fctzgr\u00e4ben verlassen haben, ist es zur einer heftigen Schie\u00dferei mit Gewehren, Maschinengewehren und Minenwerfern gekommen. Die Schie\u00dferei geschah neben dem Bunker. Zwei Soldaten zogen sich zur\u00fcck. Bei mir (Leutnant) ist nur ein Soldat geblieben. Wir liefen etwa 200 m bis zum Wald und hielten die Stellung. Ungef\u00e4hr 20 Minuten sp\u00e4ter endete die Schie\u00dferei. Wir krochen zum LKW. Ich habe die Kisten mit den Geschossen selbst ausgeladen. Dann krochen wir v\u00f6llig leise zur\u00fcck. Ungef\u00e4hr 20 m vom Bunker entfernt habe ich schwarzen Rauch von einem Nebengeb\u00e4ude bemerkt. Ich schickte den Soldaten in den Bunker und kroch in diese Richtung, um die Brandursache zu kl\u00e4ren. Ich stellte fest, dass in einem Eimer Harz brannte. Es gab kein L\u00f6schmittel. Ich holte Sand und versuchte, das brennende Harz mit beiden H\u00e4nden zu l\u00f6schen. Stattdessen wurde der Brand st\u00e4rker. Der Rauch wurde entsprechend noch st\u00e4rker. Die dreieckige Rauchspur hat einen neuen Schusswechsel verursacht. Ich rannte zu der Kiste mit Geschossen und lief dann im vollen Tempo zum Kampfstand. Ein paar Meter vor dem zum Bunker geh\u00f6rten Schutzgraben explodierte eine Mine. Ich bekam eine Schulter- und Oberschenkelverletzung an der rechten Seite. Im Bunker hat mir ein Feldscher einen Verband angelegt und einen Splitter aus dem Arm entfernt. Er empfahl mir, ins Feldspital des Sch\u00fctzenregiments zu gehen. Ich habe das wegen Risikos, noch eine Verletzung zu bekommen, nicht gemacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 23. Juni am Abend war unser Bunker durch einige Kanonendirekttreffer vollst\u00e4ndig kampfunf\u00e4hig. Man hat uns befohlen, diesen Kampfstand zu verlassen. W\u00e4hrend einer Kampfpause begab ich mich ins Feldspital. Das Spital wurde mit Fuhrwerken bis zum Fluss Neman evakuiert. Ich auch. Der Gro\u00dfteil des Spitals war bereits am anderen Ufer des Neman. Mir wurde ein Splitter aus dem Schenkel entfernt. Ein Weitertransport war nicht in Aussicht. Ein Oberleutnant und ich haben die Entscheidung getroffen, das Spital selbstst\u00e4ndig zu erreichen. Beim Dorf Wasiliewitschi hat mein Begleiter seine Entscheidung ge\u00e4ndert und wollte lieber seine zur\u00fcckweichende Milit\u00e4reinheit einholen. Ich bin allein geblieben. Ich versuchte, im Dorf zu \u00fcbernachten. Man riet mir, im Haus einer Witwe zu \u00fcbernachten. Es hat sich ergeben, dass im Haus bereits etwa 10 Soldaten schliefen. Mir wurde der Platz auf dem Ofen zugeteilt. Fr\u00fch am n\u00e4chsten Morgen ging ich weiter nach Osten. Ich war allein. In der N\u00e4he von einem Dorf hat mich ein Schuss angehalten. Ich dachte, das w\u00e4ren unsere Soldaten. Ich hielt an. Es n\u00e4hrten sich zwei Deutsche. Sie haben mich durchsucht und zwei Granaten beschlagnahmt. Eine Granate haben sie sofort gesprengt. Die zweite Granate ist nicht explodiert. Ich wei\u00df nicht, warum. Ich habe diese Granate im Bunker pers\u00f6nlich gepflegt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich geriet in einen Krankenabschnitt des Durchgangslagers. Das Lager stand auf Sandboden. Es gab gar keine Bauten f\u00fcr die Kriegsgefangenen. In der Nacht war es ziemlich kalt. Man erlaubte uns, Erdl\u00f6cher auszugraben. Meine zwei Kameraden und ich gruben ein etwa 1,5 Meter tiefes Loch aus. Im Loch lebten wir zu dritt. Essen erhielten wir dreimal t\u00e4glich. Die Nahrung war aber so schlecht, dass nach zwei Wochen die Gefangene begannen zu sterben. In einem Monat starb jeder F\u00fcnfte in jeder Hundertschaft. Zum ersten Mal habe ich Schokoladengeschmack im Roggenbrot gesp\u00fcrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Mitte August kam ich ins Stalag I B [Hohenstein\/Ostpreu\u00dfen]. Meine Schenkelwunde hat noch nicht vernarbt. Im Lager war als ich \u201eSoldat Leskow\u201c registriert und hatte die Nummer 9909. Aus dem Stalag geriet ich ins Arbeitskommando. Das Kommando bestand aus 50 Personen. Wir gruben einen Entw\u00e4sserungsgraben. Eine Mehrheit wurde krank und hatte Fieber. Ich und neun Gesunde wurden f\u00fcr ein separates Kommando rekrutiert und f\u00fcr die Erntearbeit ins Dorf Sch\u00f6nwalde [Szcz\u0119sne] gebracht. Wir lebten im H\u00e4uschen eines Schmieds. Er hat alle Fenster vergittert und feste T\u00fcrschl\u00f6sser eingebaut. Zwei W\u00e4chter haben uns bewacht. Im Dorf f\u00fchlen wir uns deutlich besser. Im Krankenabschnitt des Lagers hatte ich einen mit Wasser halbvollen Eimer kaum tragen k\u00f6nnen. Im Dorf habe ich bereits eine 50-Kilo-schweren Sack geschleppt. Das satte Leben dauerte bis August 1943. Uns besuchte ein Provokateur aus der sogenannten Russischen Befreiungsarmee<sup>[<\/sup>Wlasow-Armee (ROA)]. Die Jungs haben ihn ausgelacht. Er fuhr b\u00f6se zur\u00fcck. Es ist danach kaum ein Monat vergangen. Wir wurden ins Bergwerk in der Region Kattowitz \u00fcberwiesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich arbeitete in der Nachtschicht. Am Tag gab es den obligatorischen Z\u00e4hlappell. Nachts leistete ich Hilfsarbeiten in der Tiefe. Am zweiten Arbeitsmonat habe ich mich an einem Arzt gewandt. Nach dem Arztbesuch wurde mir erlaubt, \u00fcber Tage zu arbeiten. Diese Arbeit erfolgte nur zu Tageszeit. Mein Schlaf kam schnell in Ordnung.<\/p>\n\n\n\n<p>Anfang 1945 begann die Evakuierung der Lagerinsassen nach Westen. Zu Fu\u00df gingen wir ohne gro\u00dfe Zwischenhalte nach Prag. Fl\u00fcchtende oder Schwache wurden sofort erschossen. Von Prag wurden wir mit dem Zug nach Westdeutschland gebracht. Das Lager war riesengro\u00df. Anfang April schickte man Gruppen nach Osten. Von 20.000 H\u00e4ftlinge sind 5.000 geblieben. Ich habe meinem Freund einen Plan dargelegt, wie wir in diesem Lager l\u00e4nger bleiben k\u00f6nnten. Mit seiner Hilfe gelangten wir in der Krankenabteilung, die bis zum Zeitpunkt der Befreiung unber\u00fchrt war.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Amerikaner haben uns erlaubt, eine Milit\u00e4reinheit der befreiten Kriegsgefangenen zu gr\u00fcnden. In der Krankenabteilung gab es einen Oberst, der diese Gruppe leitete. Ich habe ihn besucht und mich als Leutnant vorgestellt. Der Oberst schlug mir vor, ein Bataillon zu f\u00fchren. Ich habe dies abgelehnt. Mit der Ernennung zum Kompaniekommandeur war ich jedoch einverstanden. Der Wehrdienst verlief ganz ruhig. Wir haben zuerst unsere Soldaten nach Hause geschickt. Dann haben wir eine neue Einheit aus den verbliebenen Kriegsgefangenen gegr\u00fcndet. Diese Einheit und die Offiziere, darunter ich, kamen Mitte August in die Heimat.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Offiziere wurden von den Soldaten getrennt. Ich geriet in eine Sondereinheit bei der Stadt Murom. Dort wurden wir gepr\u00fcft. Der Briefwechsel mit Verwandten war gestattet. Als erster hat mir mein Onkel aus Saratow geschrieben. Er berichtete, dass mein Vater auf dem besetzten Gebiet gelebt hatte, gefl\u00fcchtet war und danach in Jaroslawl arbeitete. Nach der Befreiung kehrte er 1945 nach Minsk zur\u00fcck. Meine Schwester studierte in einer Hochschule in Moskau. Im Dezember habe ich eine Fahrkarte f\u00fcr die Heimfahrt erhalten. Ab sofort war ich der Leutnant au\u00dfer Dienst. Der Heimweg war schwer. Von Murom nach Moskau musste ich auf dem Trittbrett des Waggons fahren, weil alle Pl\u00e4tze besetzt waren. Erk\u00e4ltet und m\u00fcde, erreichte ich den Belorussischen Bahnhof in Moskau und schlief in einer Ecke ein. Eine Milit\u00e4rpatrouille hat mich erwischt. Nach meiner Kl\u00e4rung der Situation bekam ich einen Platz im Zug nach Minsk.<\/p>\n\n\n\n<p>Kurz vor Silvester erreichte ich das Vaterhaus. Ich fand eine Arbeitsstelle als Laborant. Im neuen Studienjahr im Herbst 1946 begann ich das Studium an der Minsker medizinischen Hochschule, die ich im Jahre 1951 mit Auszeichnung beendete. Meine Berufskarriere begann in der Stadt Pinsk, wo ich als Arzt f\u00fcr Physiotherapie arbeitete. Als das Gebiet Pinsk aufgel\u00f6st wurde, bin ich befristet in einen l\u00e4ndlichen ambulanten Untersuchungspunkt versetzt worden. 1956 begann ich das Aufbaustudium f\u00fcr Chemie. Nach dem Abschluss wurde ich Assistent am Lehrstuhl f\u00fcr Therapie und anschlie\u00dfend nach der Reorganisation des Lehrstuhls Assistent am Lehrstuhl im Institut f\u00fcr Weiterbildung der \u00c4rzte. Meine Arbeit ging erfolgreich weiter auch nach der Berentung. 1987 nahm ich die Stelle eines Untersuchungsarztes in einer Poliklinik an. Meine erste Arbeit war eine halbe Stelle in der Poliklinik des Minsker Ger\u00e4tebauwerkes. Ich war mit dieser Stelle vollkommen zufrieden. Leider musste ich diese Stelle nach der Reorganisation der Poliklinik verlassen. Seit dem 1. Juli 2005 bin ich der \u201eFachmann\u201c auf meinem Grundst\u00fcck. Es ist sehr angenehm, frische Beere und Salate zu essen.<\/p>\n\n\n\n<p>Meine Gesundheit hat sich inzwischen verschlechtert. Aufgrund der alten Beinverletzung rechts kam es zu einer Gelenkkrankheit. Jetzt benutze ich einen zweiten Gehstock. Ich rechne k\u00fcnftig mit einer kleinen Arbeit nach meiner Qualifikation. Ich will noch weiterleben.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist klar, manchmal ist es kompliziert, sich an bestimmte Einzelheiten des vergangenen Lebens zu erinnern. Wenn Sie Fragen haben, bitte ich sie zu stellen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u00dcbersetzung aus dem Russischen Dmitri Stratievski<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Die Rechte der deutschen \u00dcbersetzung liegen bei KONTAKTE-\u041a\u041e\u041d\u0422\u0410\u041a\u0422\u042b. Die Briefe von \u201avergessenen\u2018 NS-Opfern d\u00fcrfen f\u00fcr nicht-kommerzielle Bildungszwecke, wie Lehre, Wissenschaft und Forschung genutzt werden. Keiner der Inhalte darf ver\u00e4ndert oder modifiziert werden. Bei der Nutzung und der Ver\u00f6ffentlichung ist die Angabe \u201eAus dem Archiv vom KONTAKTE-\u041a\u041e\u041d\u0422\u0410\u041a\u0422\u042b e. V.\u201c erforderlich. Wir bitten um eine schriftliche Anfrage an info@kontakte-kontakty.de.\u00a0<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Belarus, Minskaus dem Jahr 2005 Sehr geehrte Frau Hilde Schramm, Herr Eberhard Radczuweit und Ihr Kollektiv, vielen Dank f\u00fcr Ihren Brief vom 20.06. 2005, f\u00fcr Ihr Geldgeschenk und f\u00fcr Ihre Erinnerung an die brutalen Kriegstage. Leider wei\u00df ich nicht, was Sie \u00fcber meine Person wissen. 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