{"id":3840,"date":"2020-06-29T12:58:15","date_gmt":"2020-06-29T10:58:15","guid":{"rendered":"https:\/\/kontakte-kontakty.de\/?p=3840"},"modified":"2020-06-29T12:58:16","modified_gmt":"2020-06-29T10:58:16","slug":"ilja-petrowitsch-bugajew-freitagsbrief-nr-130","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kontakte-kontakty.de\/ru\/ilja-petrowitsch-bugajew-freitagsbrief-nr-130\/","title":{"rendered":"Il\u00b4ja Petrowitsch Bugajew \u2013 Freitagsbrief Nr. 130"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Russland , Kreis Krasnodar<\/strong> Juli 2009&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Guten Tag, liebe Berliner Freunde! Ich m\u00f6chte die Regeln der H\u00f6flichkeit und des Respekts befolgen und Ihnen meinen herzlichen Dank aussprechen. Aber nicht nur und sogar nicht so sehr f\u00fcr die finanzielle Unterst\u00fctzung, als vielmehr f\u00fcr Ihre humanit\u00e4re Anteilnahme.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie haben mich gebeten, etwas aus dem Leben der ehemaligen sowjetischen Kriegsgefangenen in Deutschland zu schreiben. Es ist sehr viel vorgefallen und man kann nicht alles erz\u00e4hlen. Deshalb werde ich mich auf das Wichtigste begrenzen. Dazu aber ein wenig sp\u00e4ter. Zuerst m\u00f6chte ich in groben Z\u00fcgen die tragischen Ereignisse schildern. Die Trag\u00f6die, die Adolf Hitler angezettelt hat, betraf nicht nur die ehemaligen Kriegsgefangenen der UdSSR. Gegen Kriegsende befand ich mich auf dem Gebiet der amerikanischen Truppen. Dann wurde ich zusammen mit anderen Kriegsgefangenen auf die andere Seite der Elbe gebracht und den sowjetischen Truppen \u00fcbergeben. Nach der Prozedur der sogenannten Filtration wurde ich, da ich mit den Faschisten nicht zusammengearbeitet hatte, wieder in die Reihen der Sowjetischen Armee aufgenommen und diente dort zwei weitere Jahre. Und da kam es zu einer bemerkenswerten Begebenheit. Die Armeeeinheit, in der ich war, brauchte Holz. In einer Siedlung in Deutschland, in der unsere Einheit stationiert war, wurden dann deutsche M\u00e4nner zum Holzf\u00e4llen in der N\u00e4he der Siedlung gesucht. Auch \u201eFrauen\u201c wurden f\u00fcr die Arbeit genommen. Die \u201eFrauen\u201c mussten Zweige sammeln und verbrennen. Zu der Zeit konnte ich mich auf Deutsch einigerma\u00dfen verst\u00e4ndlich machen. Aus dem Grund sollte ich die Gruppe dieser \u201eFrauen\u201c leiten. Warum Frauen in Anf\u00fchrungszeichen? Nun, weil es h\u00fcbsche und blutjunge M\u00e4dchen im Alter von 17 bis 22 Jahren waren. Im Laufe der Arbeit unterhielt ich mich mit ihnen \u00fcber Verschiedenes. Alle verurteilten Hitler scharf. Sie beklagten sich dar\u00fcber, dass alle jungen M\u00e4nner an die Front gekommen waren und sie niemanden zum Heiraten h\u00e4tten. Diese Begebenheit zeigt, dass jeder angezettelte Krieg Ungl\u00fcck und Leid f\u00fcr alle Seiten bedeutet.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a0Als ich im Bergwerk Walsum [Duisburg] gearbeitet habe, bekam ich am linken Knie eine Entz\u00fcndung, sogenannte Bursitis. Nachdem ich einen Monat lang erfolglos im Lager behandelt worden war, brachten sie mich ins Lazarett. Da jede Verlagerung unter Bewachung stattfand, wusste ich weder, wie weit das Lazarett entfernt war, noch wie die Stadt hie\u00df, in der es war. Als ich wieder gesund war, kamen Wachsoldaten, um uns zur\u00fcck zum Bergwerk zu bringen. Auf dem Weg zur\u00fcck geriet der Zug in einer Stadt in einen Bombenangriff der Amerikaner. Alle Passagiere wurden am Bahnhof in den Luftschutzbunker geschickt. Der Schutzraum befand sich sehr tief unter der Erde. Weil wir sehr viele Menschen waren, kam es zu einem schrecklichen Gedr\u00e4nge. Die Frauen schrien hysterisch, was aber beim L\u00e4rm der Bombenexplosionen nicht zu h\u00f6ren war. Nach der Entwarnung verlie\u00dfen alle den Bunker, und da bot sich unseren Augen ein schreckliches Bild: Alle Z\u00fcge brannten, der Bahnhof brannte, \u00fcberall loderten die Flammen. Man konnte nirgendwohin gehen, die ganze Stadt stand in Flammen.\u00a0 Die Leute sagten, beim Angriff seien 800 Flugzeuge im Einsatz gewesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Wachsoldaten beschafften sich irgendwo eine Leiter und wir entkamen dem Feuerkreis \u00fcber ein Dach. Dann bekamen die Wachsoldaten Anweisungen, wohin sie gehen sollten. Sie f\u00fchrten uns zu einem brennenden vierst\u00f6ckigen Haus, das sich \u00fcber den ganzen Block erstreckte. Die H\u00e4lfte des Hauses stand in Flammen. Auf dem Dach arbeiteten einige M\u00e4nner, sie zerschlugen das Dach, damit sich das Feuer nicht ausbreiten konnte. In dem Haus waren keine Bewohner mehr. Wir bekamen die Aufgabe, \u00fcber die Treppe die M\u00f6bel vom vierten Stock runter auf die Stra\u00dfe zu tragen. Die Arbeit dauerte bis zum Abend. Am Abend bekamen wir etwas zu essen, dann hie\u00df es losmarschieren. Die Wachsoldaten bekamen den Weg gesagt und wir gingen weiter. Es war schon Nacht. Auf dem Weg hielten wir oft an, weil unsere Papiere kontrolliert wurden. Die ganze Stadt brannte. Als wir an den Stadtrand kamen, flogen wieder Flugzeuge an und warfen nochmal Bomben \u00fcber der bereits brennenden Stadt ab. Von oben konnten sie gut erkennen, wo sie die Bomben abwerfen mussten. Wieder mussten wir in einen Luftschutzkeller. Dort waren Frauen und Kinder. Der Bombenangriff dauerte nicht lange und nach der Entwarnung mussten wir weitermarschieren. Endlich erreichten wir unser Ziel, das Nachtlager. Das war ein riesiges und hohes einst\u00f6ckiges Geb\u00e4ude. Innen standen dicht an dicht vierst\u00f6ckige Metallbetten. Alle Betten waren belegt. Alle trugen die gleiche Kleidung. Und alle waren sie Kr\u00fcppel.<\/p>\n\n\n\n<p>Es waren ehemalige Soldaten, die hier \u201ebehandelt\u201c wurden und auf dem Weg ins Jenseits waren. In der Nacht fielen viele von ihnen von den oberen Betten auf den Fu\u00dfboden und wanden sich in epileptischen Anf\u00e4llen auf dem Boden. Wer konnte, der kletterte aus dem Bett und zu Dritt oder zu Viert warfen sie sich auf ihn und versuchten ihn festzuhalten, bis der Anfall vor\u00fcber war.<\/p>\n\n\n\n<p>Ja, solche Dinge waren die Folge dessen, was der Krieg angerichtet hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor dem Beginn des Krieges oder besser: der Kriege sagte Hitler \u2013 ich zitiere: \u201e<em>Wenn WIR<\/em> aber <em>heute<\/em> in <em>Europa<\/em> von <em>neuem<\/em> Grund und Boden reden, k\u00f6nnen WIR<em> in erster Linie<\/em> nur an <em>Russland<\/em> und die ihm untert\u00e4nigen Randstaaten denken. <em>Wir sind vom Schicksal<\/em> ausersehen, <em>Zeugen<\/em> einer Kraftprobe zu werden, die die gewaltigste <em>Best\u00e4tigung f\u00fcr die Richtigkeit<\/em> der v\u00f6lkischen <em>Rassentheorie sein wird<\/em>.\u201c Das war Hitlers wichtigstes Credo, auf dessen Grundlage man nicht nur einen Krieg, sondern einen ganzen Weltkrieg anzetteln konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt zur anderen Seite der Medaille. Nachdem ich nach der Gefangenschaft zwei Jahre in der sowjetischen Armee gedient hatte, wurde ich 1947 aus dem Armeedienst entlassen. Da begegneten mir die n\u00e4chsten Schwierigkeiten. Das betraf aber nicht nur mich, sondern alle, die in Deutschland hinter Stacheldraht gesessen hatten. Und das waren ja nicht gerade wenige. W\u00e4hrend des gesamten Krieges gerieten etwa 5 Millionen in deutsche Gefangenschaft. Von ihnen kamen zwei Millionen dort aus unterschiedlichen Gr\u00fcnden ums Leben. Drei Millionen kehrten zur\u00fcck, mit unterschiedlichem Status. Der Hauptstatus aber war nach Anweisung von Stalin \u2013 Vaterlandsverr\u00e4ter. Ich m\u00f6chte diese Anweisung nicht werten, denn sie betraf nicht nur mich. Als in der Schlacht um Wolgograd bzw. Stalingrad der deutsche Feldmarschall Paulus gefangen genommen wurde, befand sich Stalins Sohn schon in deutscher Gefangenschaft in Deutschland. Die deutsche Kommandof\u00fchrung schlug Stalin einen Tausch vor. Stalin lehnte ab. Wenn Stalin also seinen eigenen Sohn dem Tod \u00fcberlassen konnte, und das nat\u00fcrlich nicht, weil er unbedingt den Feldmarschall behalten wollte, dann waren drei Millionen Vaterlandsverr\u00e4ter f\u00fcr ihn einfach ein Klacks. Was aber hie\u00df das, Vaterlandsverr\u00e4ter zu sein? Ich werd&#8217;s Ihnen sagen. Eine Ausbildung, sogar die allerniedrigste, war nicht erlaubt. Man konnte noch so gut sein, auf eine leitende Position lie\u00dfen sie einen auf keinen Fall. Nur schlecht bezahlte Schmutzarbeit lie\u00dfen sie einen machen. Zum Beispiel bei der Eisenbahn: N\u00e4gel in die Schwellen schlagen oder den Kies unter den Schwellen aufsch\u00fctten. Man k\u00f6nnte ja ausl\u00e4ndischer Spion sein und den Zug in die Luft sprengen. So war das&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Einer aus meinem Dorf, der genauso alt war wie ich, wurde am gleichen Tag wie ich in die Armee einberufen. Er kam auch als Kriegsgefangener nach Deutschland, aber nicht ins Bergwerk, sondern in eine Fabrik. Nach dem Krieg wurde die Fabrik demontiert und im Zuge der Reparationen in den Ural gebracht. Zusammen mit der Fabrik wurden auch die sowjetischen Kriegsgefangenen, die dort gearbeitet hatten, in den Ural gebracht. Dort mussten sie Baracken bauen und mit Stacheldraht umz\u00e4unen. Dann mussten sie die Fabrik wieder aufbauen und dort unter Bewachung arbeiten, alles wie in Deutschland. F\u00fcnf Jahre lang war er dort. Erst dann wurden die Wachleute abgezogen. Er kehrte in seine Heimat zur\u00fcck und wir trafen uns.<\/p>\n\n\n\n<p>Ja, so ein Charisma hatte der weise Josif Wissarionowitsch Stalin-Dshugaschwili&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>In Russland lebte einst ein gro\u00dfer Dichter, Michail Lermontow. Seine Berufung war die Poesie, von Beruf war er Offizier. Als Offizier musste er im Kaukasus dienen. Dort studierte er intensiv die Sitten und Br\u00e4uche der Bergv\u00f6lker. Lermontow hat dazu das Gedicht \u201eDer Fl\u00fcchtling\u201c verfasst. In diesem Gedicht sind das Leben, die Sitten und Br\u00e4uche sowie der Umgang mit den Feinden sehr gut beschrieben. F\u00fcr Stalin waren die ehemaligen Nazi-H\u00e4ftlinge bekanntlich Feinde.<\/p>\n\n\n\n<p>Nahmst du Rache? Nein, ich hatte keine Kraft mehr. Da helfen keine Bitten und kein Flehen, die Mutter l\u00e4sst den Sohn nicht in ihr Haus. So in etwa ist es in dem Gedicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit m\u00f6chte ich meine Erz\u00e4hlung beenden. Zum Abschluss noch eine Anmerkung. Die Anrede \u201eGospodin\u201c [Herr] benutze ich nicht. Ich bin es nicht gew\u00f6hnt, mit \u201eHerr\u201c angesprochen zu werden. Ich bin in einem anderen Geist erzogen worden. Und wenn ich f\u00fcr Sie und Sie f\u00fcr mich keine Genossen sind, dann gibt es die Initialen und den Nachnamen. Das gen\u00fcgt v\u00f6llig.<\/p>\n\n\n\n<p>Nichts f\u00fcr ungut!<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Sie das Gedicht \u201eDer Fl\u00fcchtling\u201c nicht kennen, dann empfehle ich Ihnen, es zu lesen.<\/p>\n\n\n\n<p>I. P. B.<\/p>\n\n\n\n<p>Bitte achten Sie nicht auf die Flecken und Fehler. Ich sehe schon sehr schlecht.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun noch ein Ausschnitt des Krieges von der anderen Seite. Und einer, der heraussticht, weil er viel Aussagekraft hat und sich mit nichts vergleichen l\u00e4sst. Aus den Daten folgt, dass sich diese Vorf\u00e4lle im Sommer 1942 ereigneten, im Juli, August usw. Ich war damals schon nicht mehr dabei, denn am 12. Juni wurde meine Einheit bei Charkow von deutschen Truppen eingekesselt. Das Sowjetische Informationsb\u00fcro berichtete damals, dass bei Charkow 78000 sowjetische Truppen vermisst seien (so nannte man damals Truppen, die in einen Kessel geraten waren). Zur gleichen Zeit berichtete die deutsche Kommandof\u00fchrung, man habe 240000 sowjetische Truppen gefangen genommen. Ich denke, dass beide Seiten gelogen haben. Die eine Seite gab die Verluste niedriger an, um ihre Truppen nicht zu demoralisieren. Die andere Seite nannte h\u00f6here Verluste auf der Seite des Feindes, weil sie den Kampfgeist in ihren Armeen st\u00e4rken wollte. Nach der Entlassung aus der Armee habe ich einen Soldaten aus meiner damaligen Kompanie wieder getroffen. Er war nicht in der Gefangenschaft gewesen. Nachdem ich mehrmals von einem Lager ins n\u00e4chste \u00fcberf\u00fchrt worden war, kam ich im August 1942 nach Berlin. Wir mussten an einem G\u00fcterbahnhof arbeiten. Dort trafen Transporte aus der UdSSR ein, und die Kriegsgefangenen mussten die G\u00fcter ausladen. Meistens waren es Kartoffeln. Manchmal auch Altmetall. Zum Ende des Sommers wurde das Lager in Berlin aufgel\u00f6st und ich kam ins Bergwerk Walsum. Davon habe ich schon geschrieben. Nat\u00fcrlich nicht alles. Aber in einem Brief kann man auch nicht alles schreiben.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;<em>Aus dem Russischen von Valerie Engler<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Russland , Kreis Krasnodar Juli 2009&nbsp;&nbsp; Guten Tag, liebe Berliner Freunde! Ich m\u00f6chte die Regeln der H\u00f6flichkeit und des Respekts befolgen und Ihnen meinen herzlichen Dank aussprechen. Aber nicht nur und sogar nicht so sehr f\u00fcr die finanzielle Unterst\u00fctzung, als vielmehr f\u00fcr Ihre humanit\u00e4re Anteilnahme. 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