{"id":3773,"date":"2020-06-25T12:32:21","date_gmt":"2020-06-25T10:32:21","guid":{"rendered":"https:\/\/kontakte-kontakty.de\/?p=3773"},"modified":"2020-06-25T12:32:23","modified_gmt":"2020-06-25T10:32:23","slug":"lesetipps-fuer-seltsame-zeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kontakte-kontakty.de\/ru\/lesetipps-fuer-seltsame-zeiten\/","title":{"rendered":"Lesetipps f\u00fcr seltsame Zeiten"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Frau im offenen Fenster des italienischen Restaurants rief meinen Namen. Ich eilte durch den Garten und nahm den Korb mit dem Topf duftender Fischsuppe entgegen. \u201eWir haben ein wenig mehr gekocht, dass Sie auch heute Abend noch etwas haben!\u201c, f\u00fcgte sie fast verschw\u00f6rerisch hinzu. \u201eEine Wohltat! Und Danke!\u201c, sagte ich und zahlte mehr als die Rechnung wollte. \u201eIn M\u00fcnchen zahlen Nachbarn der kleinen Buchhandlung nebenan eine Monatsmiete! Dann sollte ich doch ein Dankesch\u00f6n f\u00fcr die k\u00f6stliche Fischsuppe sagen!\u201c. \u201eAch, f\u00fcr eine kleine Buchhandlung!\u201c, sagte die K\u00f6chin erstaunt und ger\u00fchrt, \u201eja, dann vielen, vielen Dank!\u201c \u201eUnd diese Fischsuppe erinnert mich an viele B\u00fccher-Abende, die ich erlebt habe, die immer mit einer Suppe ihren H\u00f6hepunkt fanden! Ich danke Ihnen!\u201c Sie winkte, gl\u00fccklich verwundert, mir nach&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>In Zeiten der \u201eabgesagten Anwesenheit\u201c bedarf es neuer Wege, \u201eKontakte\u201c zu bewahren, zu festigen mit Impulsen zu f\u00f6rdern. So entstand der Gedanke, einen \u201eB\u00fccherbrief\u201c zu schreiben, den<em> jour fixe <\/em>medial auszusenden mit der Ank\u00fcndigung: \u201eDies Buch h\u00e4tten wir als n\u00e4chstes vorgestellt!\u201c und es so weit zu treiben, bei Interesse es auch zur Verf\u00fcgung zu stellen, zum Weiterlesen, zum Tauschen, rundum: es \u201ezu teilen\u201c. War doch die junge Sowjetunion die erste, die so etwas wie \u201eFrei-Hand-Bibliotheken\u201c f\u00fcr das Volk einf\u00fchrte. So erz\u00e4hlt es G\u00fcnter de Bruyn in \u201eVierzig Jahre\u2013 Ein Lebensbericht\u201c, in Erinnerung an seine Bibliothekarsausbildung in der DDR. <em>(Alle genannten Titel stehen am Ende gesammelt!)<\/em> Da gab es den deutsch-prinzipiellen Streit: B\u00fccher in Kellermagazinen, erh\u00e4ltlich nur nach schriftlicher Anmeldung mit Ausleihzetteln, m\u00f6glichst in dreifacher Ausfertigung \u2013 oder \u201efrei Hand\u201c,zum Be-greifen, Anfassen, Anbl\u00e4ttern, Probelesen. Das sollte uns mit empfohlenen B\u00fccher auch m\u00f6glich sein!<\/p>\n\n\n\n<p>Da wir G\u00fcnter de Bruyn erw\u00e4hnten: Eben ist sein Band schienen: \u201eMein Brandenburg\u201c neu aufgelegt mit Fotos der wunderbaren Fotografin Barbara Klemm. Spreewald, Havelland und Oderbruch stehen im Mittelpunkt des <em>sch\u00f6nen<\/em> Buches. Der bekenntnishafte Titel h\u00e4lt, was er verspricht! Ein Bilder-Buch zum Lesen und Wandern wie f\u00fcr diese Zeiten gemacht.<\/p>\n\n\n\n<p>In Zeiten der \u201eabgesagten Anwesenheit\u201c tut es gut, verloren gegangenen B\u00fcchern wieder Anwesenheit zu geben, ja, sie zu ent-decken, sie<em> wahr zu nehmen,<\/em> nach dem sie uns und auch ihren Autoren lange Zeit vorenthalten wurden. Diese Buch-Geschichte Osteuropas muss erst noch geschrieben werden, dann wird aber dazugeh\u00f6ren ein Meisterwerk, das alle Ma\u00dfst\u00e4be durchbricht und in seiner ungest\u00fcmen Wortkraft und erz\u00e4hlerischen Energie, unaufhaltsamen Darstellungsexplosion und so rasenden wie mikroskopisch pr\u00e4zisen Beschreibungsrasanz im Sinne des Wortes ein-malig ist. Wer sich um Punkte, Kommata, geschweige denn Abs\u00e4tze bem\u00fcht, wird rasch aufgeben. Das Leben ist kein stiller langer Fluss, es ist ein katarakt\u00e4hnlicher Schnellstrom und dabei genau, detailliert, ein pr\u00e4zise sich reihender Bilderfluss.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"511\" src=\"https:\/\/kontakte-kontakty.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/leonid-zypkin-ein-sommer-in-baden-baden.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3774\" srcset=\"https:\/\/kontakte-kontakty.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/leonid-zypkin-ein-sommer-in-baden-baden.jpg 300w, https:\/\/kontakte-kontakty.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/leonid-zypkin-ein-sommer-in-baden-baden-176x300.jpg 176w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p>Um wen und was geht es? <em>Leonid Zypkin, Ein Sommer in Baden-Baden, <\/em>im M\u00e4rz erschienen samt dem Erstlingswerk des Autors: \u201e<em>Eine Br\u00fccke \u00fcber den Fluss\u201c. <\/em>Um beide B\u00e4nde m\u00fcht sich der Aufbau-Verlag: Dem \u201eSommer in Baden-Baden\u201c gibt er ein brilliantes Vorwort von Susan Sontag hinzu und das \u201eSt. Petersburg-Album\u201c des Autors, der \u201eBr\u00fccke\u201c ein ber\u00fchrendes Nachwort des Sohnes Michael Zypkin, das \u00fcber den historischen Hintergrund aufkl\u00e4rt. Die Leistungen im \u00dcbersetzen von Alfred Frank und Ganna-Maria Braungardt fordern auch dem Nicht-Russischkenner gro\u00dfen Respekt ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer war Leonid Zypkin? In dem Ramschkasten zerfledderter Taschenb\u00fccher vor einer Londoner Buchhandlung stie\u00df Susan Sontag auf einen Band, den sie bald \u201ezu den sch\u00f6nsten, anregendsten und originellsten literarischen Werken des vergangenen Jahrhunderts z\u00e4hlen w\u00fcrde.\u201c<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Gibt es das, ein noch heute verborgenes literarisches Meisterwerk? Ja, dass es auf uns gekommen ist, grenzt an ein Wunder!<\/p>\n\n\n\n<p>Leonid Zypkin kam 1926 in Minsk zur Welt, es war eine Welt des russischen Judentums, weit verzweigt in der wissenschaftlichen und k\u00fcnstlerischen Elite des Landes. Es mutet seltsam an, dass er beruflich sich auf t\u00f6dliche Virusinfektionen und die Einf\u00fchrung der Polioschutzimpfungen spezialisierte. Zwei lebensbedrohende Gegner mussten Familie, Verwandtschaft und Freundschaft \u00fcberleben: den Gro\u00dfen Terror ab 1934 \u2013 zur Erinnerung. <em>Karl Schl\u00f6gel, Traum und Terror, Moskau 1937<\/em> &#8211; und den allzeit gewaltt\u00e4tigen Antisemitismus. Paart sich der letztere wie auch zunehmend bei uns mit einer der verheerendsten und unbesiegbarsten M\u00e4chte dieser Welt, der Dummheit, geht es nur noch ums \u00dcberleben. Kommt zur Dummheit die Bosheit hinzu, scheint alles verloren. (Wenn das \u201eWei\u00dfe Haus\u201c 2020 den Sieg \u00fcber den deutschen Faschismus ausschlie\u00dflich Amerika und England zuschreibt, ist es schon geschehen\u2026)<\/p>\n\n\n\n<p>Nach den M\u00fchen des \u00dcberlebens, die Susan Sontag rekonstruiert, wendet sich Zypkin mit Beginn der sechziger Jahre dem literarischen Arbeiten zu. Mit der Literatur hatte er von Anfang an geflirtet, Pasternak war der Stern seiner Jugend. Aber er schrieb f\u00fcr die Schublade, er f\u00fcrchtete den KGB und liebte seine Familie. Dem Sohn Michael und seiner Frau Jelena gelang es 1977, Ausreisevisa in die USA zu erlangen, was die Eltern mit Dem\u00fctigungen zu bezahlen hatten, R\u00fcckstufungen, Verlust der zwei Doktortitel, soziale Isolation. Folge: Zypkin fing an zu schreiben und es begann das hochriskante Abenteuer, Manuskripte durch den Eisernen Vorhang (welch ein Name!) in die USA zu&#8230; \u201ebringen\u201c. Am 13. M\u00e4rz 1982 erschien die erste Folge seines Romans in einer russischen Emigrantenzeitschrift in New York. Sein Sohn rief am 15.M\u00e4rz an und teilte es dem Vater mit. Am 20. M\u00e4rz erlitt Leonid einen Herzanfall und starb. Er war sieben Tage lang ein ver\u00f6ffentlichter russischer Schriftsteller gewesen \u2013 und es war ein Meisterwerk! Ob nun seri\u00f6s und subtil, ob deftig und plakativ \u2013 was immer die Werbung sagt: <em>Es ist so!<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEin Sommer in Baden-Baden\u201c, von einem Russen geschrieben&#8230;das ist keine Pastorale, das meint Dostojewski! Und zuvor noch eine Erinnerung: An einem <em>jour fixe vor 10 Jahren<\/em> lasen wir \u201eDie Sixtinische Madonna\u201c , Wassili Grossmans Auslegung von Raffaels Bild; bevor es wieder nach Dresden zur\u00fcckgebrachrt wurde, konnte man es im Moskauer Puschkin-Museum noch einmal 90 Tage sehen. Grossman stand in einer Warteschlange und irgendwann auch Zypkin. Sie kannten einander nicht. Zypkin wusste, dass eine Reproduktion \u00fcber Dostojewskis Schreibtisch hing. Er hat aber Grossman nicht gelesen und Grossman wusste nichts vom Ort des Bildes an Dostojewskis Arbeitsplatz&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Vom Roman sagt Susan Sontag: \u201eNichts ist erfunden. Alles ist erfunden.\u201c Und das in einem atemnehmenden Ineinanderverwobensein aller nur m\u00f6glichen Ebenen: Des Lebens von Fjodor (\u201eFedja\u201c) Dostojewski und seiner jungen Frau Anna Grigorjewna, des Lebens von Leonid Zypkin und seiner Frau Natalja Michnikowa, des Lebens der Eltern, der Jahre vor und nach dem Gro\u00dfen Terror, der Jahre in Baden-Baden, der vielen Personen und Stationen in Dostojewskis Romanen und Erz\u00e4hlungen, der Wohnorte und H\u00e4user in St. Petersburg.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt nur ein \u201eJetzt\u201c, in das alles zusammenschie\u00dft. Der Erz\u00e4hler sitzt im Zug und liest Erinnerungen von Anna Grigorjewna. Woher hat er das vergilbte sich aufl\u00f6sende B\u00fcchlein? Und unmittelbar beginnt sich alles mit allem in unheimlicher Spannkraft zu verweben. Ich muss sagen: Im Sinne des Wortes. Unbeschreiblich! Die H\u00f6llenst\u00fcrze in der Spielbank, die entsetzlichen Erniedrigungen Annas durch diesen Getriebenen, die f\u00fcrchterlichen Sterbeszenen, ein geradezu unheimliches Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen. Wer l\u00e4nger als drei\u00dfig Minuten lesen kann ohne aufzustehen und sich der Realit\u00e4t zu vergewissern, dem gilt meine Bewunderung! Allein der Streit mit Turgenjew, dem er in Baden-Baden begegnet, ist ein Roman f\u00fcr sich. Und die Leiden seiner Frau Anna erst recht. Und Baden-Baden, Dresden, Hamburg \u2013 und Zypkin hat nie etwas selbst gesehen&#8230; Ich breche ab und schlie\u00dfe mich Susan Sontags Worten an: \u201eAus der Lekt\u00fcre des Romans \u201eEin Sommer in Baden-Baden\u201c geht man gel\u00e4utert, ersch\u00fcttert, gest\u00e4rkt hervor, man atmet ein wenig tiefer und ist dankbar daf\u00fcr, was die Literatur alles in sich bergen, was sie alles veranschaulichen kann. Leonid Zypkin hat kein dickes Buch geschrieben. Aber er hat eine gro\u00dfe Reise gemacht.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><em>Leonid Zypkin, Ein Sommer in Baden-Baden, Roman, Aus dem Russischen \u00fcbersetzt von Alfred Frank, mit einem Vorwort von Susan Sontag, Aufbau Verlag Berlin 2020, 238 S., 24.00 Euro<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Leonid Zypkin, Die Br\u00fccke \u00fcber den Fluss, Roman, Aus dem Russischen \u00fcbersetzt von Ganna-Maria Braungardt, mit einer Nachbemerkung von Michail Zypkin, Aufbau Verlag Berlin 2020, 208 S.,22.00 Euro<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>G\u00fcnter de Bruyn, Vierzig Jahre, Ein Lebensbericht, S.Fischer Verlag Frankfurt 1996, 267 S.,div. Preise<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>G\u00fcnter de Bruyn, Mein Brandenburg, Fotos von Barbara Klemm, 2020, 175 S.,49.00 Euro<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Helmut Ruppel<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Frau im offenen Fenster des italienischen Restaurants rief meinen Namen. 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