{"id":2955,"date":"2019-07-15T17:01:19","date_gmt":"2019-07-15T15:01:19","guid":{"rendered":"https:\/\/kontakte-kontakty.de\/?p=2955"},"modified":"2020-06-25T16:18:40","modified_gmt":"2020-06-25T14:18:40","slug":"aleksey-innokentjewitsch-chomjakow-neuer-freitagsbrief-nr-90","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kontakte-kontakty.de\/ru\/aleksey-innokentjewitsch-chomjakow-neuer-freitagsbrief-nr-90\/","title":{"rendered":"Aleksey Innokentjewitsch Chomjakow &#8211; Freitagsbrief Nr. 90"},"content":{"rendered":"\n<p>Diesen Brief eines ehemaligen sowjetischen Kriegsgefangenen erhielten wir im M\u00e4rz 2009. Damals gingen bei uns so viele Berichte ein, dass wir viele nicht als Freitagsbriefe publizieren konnten, obwohl es sich gelohnt h\u00e4tte. Das holen wir jetzt nach.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aleksey Innokentjewitsch Chomjakow<\/strong><br><strong>Russland, Gebiet Rjasan<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Guten Tag, sehr geehrte Damen und Herren!<\/p>\n\n\n\n<p>Vielen Dank f\u00fcr Ihre guten W\u00fcnsche zum Neuen\nJahr 2009! Ich w\u00fcnsche Ihnen und Ihren Familien beste Gesundheit, Wohlergehen\nund Erfolg!<\/p>\n\n\n\n<p>Ihren Frauen und allen deutschen Frauen w\u00fcnsche\nich anl\u00e4sslich des Internationalen Frauentags am 8. M\u00e4rz das Allerbeste und ein\nlanges Leben!<\/p>\n\n\n\n<p>Ich danke Ihnen sehr f\u00fcr die finanzielle\nUnterst\u00fctzung! Die Summe ist nicht sehr hoch, aber wichtig ist die Anteilnahme.\nSie ist viel mehr wert als jedes Geld!<\/p>\n\n\n\n<p>Ich kann mich noch sehr gut an den 22.6.1941\nerinnern, einen Sonntag, als der deutsche Angriff gegen die UdSSR begann.\nHitler (sein wirklicher Nachname war Schicklgruber) prahlte in der ganzen Welt\ndamit, dass er die Russen das K\u00e4mpfen lehren m\u00f6chte. Woher ich diesen Ausspruch\nkenne, wei\u00df ich jetzt nicht mehr.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Hitler-Prahlerei drang bis zu Josef Stalin\n(Dshugaschwili) vor. Er lie\u00df in etwa Folgendes verlauten: \u201eBei mir wird Hitler\ndas K\u00e4mpfen verlernen, ich werde ihn in den Tod treiben, ins Grab bringen.\u201c Am\n3.7.1941 sagte er dann im Radio f\u00fcr die ganze Welt: \u201eDie Gerechtigkeit ist auf\nunserer Seite! Wir werden siegen!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Das Ende des Krieges lag noch in weiter Ferne\nund es war schwer seinen Ausgang vorherzusagen. Wer w\u00fcrde wen bezwingen? Es\nstellte sich heraus, dass die Wahrheit auf der Seite Stalins war. Wir haben ihm\ngeglaubt. Und uns nicht get\u00e4uscht. Fast alle europ\u00e4ischen L\u00e4nder glaubten ihm.\nSie zweifelten nicht an der Kampfkraft der Roten Armee.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich m\u00f6chte Ihnen mitteilen, dass ich Ihren Brief\nbekommen habe und auch die 300 Euro umgerechnet in Rubel. Ich muss zugeben,\ndass das f\u00fcr mich unerwartet kam. Schlie\u00dflich sind etwa 67 Jahre vergangen,\nseitdem mich deutsche Soldaten halb lebendig auf dem Kampffeld aufgesammelt\nhaben. Ich war blut\u00fcberstr\u00f6mt und gab nur schwache Lebenszeichen von mir, sie\nwollten mich erschie\u00dfen, damit ich nicht weiter leiden musste. Man konnte ja\nalles auf den Krieg schieben. Aber unsere russischen Soldaten sagten ihnen,\ndass ich Arzt sei, zeigten ihnen die Rangabzeichen auf meinen Schulterst\u00fccken\nund auch das Abzeichen mit Stab und Schlange. Das hat mir das Leben gerettet.\nAls ich wieder zu mir kam, merkte ich, dass ich mich hinter Stacheldraht\nbefand, in der Gefangenschaft. <\/p>\n\n\n\n<p>Das war am 26.7.1942 an der Kalinin-Front, nicht\nweit von der Kreisstadt Olenino bei Rshew. Unser Regiment, in dem Soldaten aus\nSibirien dienten, war bei der Verteidigung Moskaus von den Nazi-Truppen\neingekesselt worden, wir hatten das Moskauer Gebiet und das Gebiet Kalinin von\nden feindlichen Besatzern befreit, von Schikanen, Gewalt, Zerst\u00f6rung und\nPl\u00fcnderungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir f\u00fchrten einen erbitterten Kampf, eroberten\ndie Fahne einer deutschen Einheit, f\u00fcgten den Deutschen sp\u00fcrbare Verluste zu,\nverloren aber auch selbst genauso viele M\u00e4nner. Krieg ist Krieg, es geht darum,\nwer wem mehr Verluste zuf\u00fcgen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich war damals 24 Jahre alt. Ich war\nMilit\u00e4rarzt, Chirurg und Unfallarzt, besch\u00e4ftigte mich mit der vorbeugenden\nBehandlung von Fleck- und Bauchtyphus, Ruhr und anderen Krankheiten. Sie sind\nBegleiter des Krieges, die Gei\u00dfel der Soldaten. <\/p>\n\n\n\n<p>Von dem Tag an war ich H\u00e4ftling in den\nKonzentrationslagern der Nazis, sowjetischer Kriegsgefangener. Es begann der\nKampf ums \u00dcberleben unter unmenschlichen Lebensbedingungen. Ich war in den\nLagern in Olenino, Rshew, Kalinin, Lesnaja (Wei\u00dfrussland), Kaunas (Litauen) und\nF\u00fcrstenberg an der Oder (Deutschland), das war das Stalag III-B, in dem es\nFranzosen, Amerikaner und andere Nationalit\u00e4ten gab.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr mich war es in den Lagern sehr schwer. Ich\nhatte an der Front viel Blut verloren, hatte Verletzungen am Kopf, am\nUnterkiefer, am R\u00fccken und am Bein. Ich brauchte Nahrung. Die Essensration f\u00fcr\ndie Russen war aber mickrig: Ersatzbrot, das zur H\u00e4lfte aus S\u00e4gemehl bestand,\nund eine stinkende, \u00dcbelkeit erregende Balanda; kein Fett, kein Fleisch, kein\nZucker, kein Getreide etc. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Kriegsgefangenen bekamen Mangelkrankheiten\nund \u00d6deme und die Sterblichkeit war sehr hoch. Auch ich sp\u00fcrte mein Ende nahen,\nmit jedem Tag wich etwas mehr Leben mehr aus mir. <\/p>\n\n\n\n<p>Ich kann mich an das Datum nicht mehr erinnern,\naber es war im September. Ein Arzt kam zu uns ins Lager, fragte, wer\nFlecktyphus habe, sie br\u00e4uchten einen Arzt, der schon Flecktyphus gehabt hatte,\nund der die Typhuskranken behandeln k\u00f6nne, es g\u00e4be viele Kranke. Ich erkannte\nmeine Chance, sagte, ich h\u00e4tte die Krankheit schon mal gehabt. Er nahm mich mit\nund brachte mich ins Lazarett. F\u00fcr mich war es egal, wo ich sterben w\u00fcrde, und\nim Lazarett hatte ich vielleicht eine Chance zu \u00fcberleben, dort bekam man mehr\nBalanda, und anderes Essen gab es nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Den Nachnamen dieses Arztes wei\u00df ich noch. Er\nhat mir das Leben gerettet. Nach dem Krieg, 1967, habe ich ihn ausfindig\ngemacht, ich war bei ihm zu Hause und habe seine Familie kennengelernt. <\/p>\n\n\n\n<p>Zu Neujahr 1943 dachte ich schon wieder ans\nLeben und an eine Flucht aus der Gefangenschaft um jeden Preis. Aber die Flucht\nmisslang, ich wurde gefasst, sie verpr\u00fcgelten mich, lie\u00dfen mich im Frost\nstehen, schlugen mich mit Ruten und Gewehrkolben und steckten mich f\u00fcr lange\nZeit in den Karzer. Im Unterschied zu den ersten Kriegsjahren wurden die\nEntflohenen aber nicht mehr erschossen. Die SS-Leute wurden zu Ende des Krieges\nnerv\u00f6s, sie wussten, dass sie den Ausgang des Krieges schon nicht mehr zu ihren\nGunsten \u00e4ndern konnten. Ihre Angriffsoperationen (die Schlacht um Stalingrad,\ndie Schlacht am Kursker Bogen und andere, wie die Gefechte um Moskau und\nLeningrad) scheiterten, es krachte an allen Ecken und Enden. Sie wussten, dass\nDeutschland den Krieg schon verloren hatte, aber Hitler war ein Fanatiker, er\nwollte es immer noch nicht glauben, schickte immer weiter sinnlos Soldaten\ngegen die sowjetischen Streitkr\u00e4fte in den Kampf, sogar dann, als die Russen\nschon fast Berlin eingenommen hatten.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Februar 1945 wurden wir, die Gefangenen des\nStalag III-B, aus den Betten geholt und dann trieben sie uns in Kolonnen durch\nganz Deutschland, damit wir den Truppen der Roten Armee nicht in die H\u00e4nde\nfielen. Wir arbeiteten bei den Bauern in der Landwirtschaft, die Deutschen\nwollten uns an die Amerikaner ausliefern, aber das klappte nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit dem 6.6.1944 gab es zwar die Zweite Front,\naber sie bewegte sich langsam vorw\u00e4rts, nicht so wie an der Ostfront, wo die\nRussen die Deutschen schnell zur\u00fcck trieben.<\/p>\n\n\n\n<p>Ende Februar 1945 floh ich aus meinem\nArbeitstrupp und wurde von Truppen der Roten Armee befreit. Ich hatte gro\u00dfes\nGl\u00fcck, denn ich geriet in eine angreifende Division, in der am Vortag der\nChirurg gestorben war, so nahmen sie mich an seiner Stelle ins Krankenrevier\ndes Regiments. So kam ich bis nach Berlin. Das war am 26. April. <\/p>\n\n\n\n<p>Das war f\u00fcr mich eine gro\u00dfe Freude und ich hatte\nnat\u00fcrlich nie damit gerechnet. Wie man so sch\u00f6n sagt, vom Schiff kam ich sofort\nzum Festball \u2013 das ist ein russisches Sprichwort. Ich war beim Geb\u00e4ude der\nReichskanzlei, am Brandenburger Tor, bin durch die G\u00f6ringstra\u00dfe und die\nWilhelmstra\u00dfe gelaufen, \u00fcber den Potsdamer Platz, Unter den Linden und durch\nandere Viertel Berlins. \u00dcberall roch es nach Verbranntem und nach Blut, es\nschn\u00fcrte einem den Hals zu, das Atmen fiel einem schwer. Berlin war sehr in\nMitleidenschaft gezogen, der Reichstag hatte keine Kuppel mehr und \u00fcber ihm\nwehte die Siegesflagge, auch \u00fcber anderen Geb\u00e4uden. Aus den Fenstern der\nWohnh\u00e4user hingen wei\u00dfe T\u00fccher. Alle wollten die bedingungslose Kapitulation. <\/p>\n\n\n\n<p>Berlin im Sieges-Mai 1945: Fort war Hitler, der\nsolch grausame Pl\u00e4ne gegen die Sowjetunion und ihr Volk gehegt hatte, gegen den\nKommunismus und gegen Iosif Wissarionowitsch Stalin.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8230;&#8230;.. <\/p>\n\n\n\n<p>Ich m\u00f6chte Ihnen noch von vielem erz\u00e4hlen, von\nallem anderen. Aber das Schreiben f\u00e4llt mir schwer, meine H\u00e4nde gehorchen mir\nnicht mehr. Ich bin 91 Jahre alt, dazu die Kopfverletzung, mit dem Kopf stimmt\netwas nicht, ich musste den Arztberuf aufgeben und einen anderen Beruf\nerlernen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich schreibe handschriftlich. Ich denke, Sie\nwerden es entziffern k\u00f6nnen. In Deutschland gibt es viele sowjetische Deutsche,\nsie haben ihre Muttersprache noch nicht vergessen, sie k\u00f6nnen Ihnen helfen, den\nBrief zu lesen und zu \u00fcbersetzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich m\u00f6chte gerne mit etwas Positivem meinen\nBrief beenden. Ich h\u00f6re im im russischen Radio oft ein patriotisches Lied,\ndarin gibt es folgende Worte:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEin russischer Bursche verbrennt nicht im\nFeuer,<\/p>\n\n\n\n<p>Ein russischer Bursche geht im Wasser nicht\nunter.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Irgendwie scheinen die Worte auch f\u00fcr mich zu\nsein.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf Wiedersehen. Ich bleibe meiner Heimat treu.\nIch m\u00f6chte noch anf\u00fcgen, dass ich in der UdSSR keinen Verfolgungen ausgesetzt\nwar. 1958 wurde ich Kommunist, ich war Abgeordneter im Stadtrat von Sosowo,\ndann Stellvertretender Vorsitzender des Stadtrates.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich war ehrenamtlicher Mitarbeiter der Polizei,\nKorrespondent f\u00fcr viele Gebiets- und Kreiszeitungen, ich habe eine Auszeichnung\nder Partei, staatliche Auszeichnungen (einen Orden, 22 Medaillen, zwei\nBrustabzeichen von der Armee und der Division, zwei Brustabzeichen Sieger im\nsozialistischen Wettbewerb), habe 39 wissenschaftliche Aufs\u00e4tze im Bereich\nMedizin ver\u00f6ffentlicht. <\/p>\n\n\n\n<p>Ich wurde im November 1945 in Deutschland in die\nRote Armee einberufen und habe den Fahneneid abgelegt. Ich bin Oberstleutnant\nim medizinischen Dienst a.D. Ich habe auch viele gesellschaftliche Aufgaben\n\u00fcbernommen. Heute nicht mehr. Ich bin alt und krank. Seit dem 22.3.2002 bin ich\nWitwer.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen,<\/p>\n\n\n\n<p>A. Chomjakow<\/p>\n\n\n\n<p>M\u00e4rz 2009<\/p>\n\n\n\n<p><em>Aus dem Russischen von Valerie\nEngler<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diesen Brief eines ehemaligen sowjetischen Kriegsgefangenen erhielten wir im M\u00e4rz 2009. Damals gingen bei uns so viele Berichte ein, dass wir viele nicht als Freitagsbriefe publizieren konnten, obwohl es sich gelohnt h\u00e4tte. Das holen wir jetzt nach. Aleksey Innokentjewitsch ChomjakowRussland, Gebiet Rjasan Guten Tag, sehr geehrte Damen und Herren! 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