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KONTAKTE-KOHTAKTbI

Verein für Kontakte zu Ländern der ehemaligen Sowjetunion.

Aktuelle Veranstaltungen.

17. November 2017.

Einladung zum Jour Fixe am Freitag, 17. November 2017, 19 Uhr, im KOHTAKTbI-Domizil (Feurigstr. 68, 10827 Berlin, S1 Bahnhof Julius-Leber-Brücke):

Viktor Schklowskij: Empfindsame Reise

„Wenn du fällst wie ein Stein, solltest du nicht denken, wenn du denkst, solltest du nicht fallen. Ich habe zwei Tätigkeiten vermischt.“

Das war das Resümee des Literaturwissenschaftlers und Sozialrevolutionärs Viktor Borisowitsch Schklowskij (1896-1984), der als Mitbegründer der formalistischen Schule in der Literaturwissenschaft des 20. Jahrhunderts einen wichtigen Platz einnimmt. 1923 beschrieb er im unmittelbaren Rückblick, ohnmächtiger Beteiligter und exakter Beobachter zugleich, Revolutionsereignisse und Bürgerkrieg – ein Panorama elementarer Gewalt, die der Steuerung weitgehend entglitten war.

Einführung und Lesung: Peter Jahn

6. November 2017.

"Montagskino" am 6. November 2017, 19 Uhr, im KOHTAKTbI-Domizil (Feurigstr. 68, 10827 Berlin, S1 Bahnhof Julius-Leber-Brücke):

1917 - 2017 Oktoberrevolution
„Das Ende von St. Petersburg”

UdSSR 1927, 105‘, Regie: Wsewolod Pudowkin, Stummfilm

Der Film beschreibt die Entwicklung eines Landarbeiters zum Revolutionär, den Sturm auf das Winterpalais und die Wandlung von St. Petersburg in Leningrad. Der Film entstand zum 10. Jahrestag der Oktoberrevolution und konkurrierte mit Eisensteins „Oktober“. Pudowkins Film wurde deshalb nur selten gezeigt. Unverdient, denn es gelang Pudowkin »die absolute Filmdichtung«, wie der Schriftsteller Heinrich Mann anlässlich der deutschen Erstaufführung lobte.

Gottfried Eberle begleitet am Klavier.

Wir bitten um Anmeldung per Email info [at] kontakte-kontakty.de, Telefon: 78 70 52 88 oder Fax: 78 70 52 89.

27. Oktober 2017.

Correspondances
Iwan Turgenjew und Gustave Flaubert im Briefwechsel.

27. Oktober 2017, 19 Uhr,
im KOHTAKTbI-Domizil, Feurigstr. 68, 10827 Berlin
(S1, Bahnhof Julius-Leber-Brücke).

Das französische Wort „Correspondances“ bedeutet auch „Übereinstimmung, Entsprechung“. Und das genau gilt für den Briefwechsel, den der russische Schriftsteller Iwan Turgenjew mit seinem französischen Kollegen Gustave Flaubert über viele Jahre geführt hat. Helmut Ruppel und Gottfried Eberle lesen aus dieser Korrespondenz. Letzterer spielt auch die Begleitmusik.

29. September 2017.

Eberhard Radczuweit
8. November 1941 – 8. August 2017

In Trauer und Dankbarkeit laden wir ein zu einem Abend des Gedenkens und Erinnerns an unseren Freund, den Initiator und Beweger von KONTAKTE-KOHTAKTbI, dem Mittler zu den Menschen in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion.

Am Freitag, dem 29.09.2017 im KOHTAKTbI-Domzil, Feurigstr. 68, 10827 Berlin (S1, Julius-Leber-Brücke), um 19:00 Uhr

4. September 2017.

Der deutsche Krieg um „Lebensraum im Osten“ 1939-1945.
Ereignisse und Erinnerung.

Einladung zur Buchvorstellung am
4. September 2017, 19:00 Uhr,
m KOHTAKTbI-Domizil Feurigstr. 68, 10827 Berlin
(S1, Bahnhof Julius-Leber-Brücke).

Prof. Dr. Wolfgang Benz; Dr. Peter Jahn.

Der rassenideologische Raub- und Vernichtungskrieg, dessen erklärter Zweck die ‚Dezimierung der slawischen Bevölkerung um 30 Millionen‘ war, bediente sich einer weiteren Waffe: des Hungers. Sie erwies sich dort am brutalsten, wo es kein Entkommen gab: im eingeschlossenen Leningrad und in den Kriegsgefangenenlagern.“
Bundestagspräsident Norbert Lammert am 27. Januar 2014 im Deutschen Bundestag.

In dem aus einer Vortragsreihe der Initiative Gedenkort für die Opfer der NS-Lebensraumpolitik entstandenem Band informieren acht Beiträge ausgewiesener Historiker und ein Dokumentenanhang über diesen Komplex nationalsozialistischer Verbrechen, über die Millionen Opfer und über die jahrzehntelang verweigerte Erinnerung in der deutschen Öffentlichkeit.

23. August 2017.

I, Culture Orchestra.

Armenien | Aserbaidschan | Belarus | Georgien | Moldau | Polen | Ukraine.

Wir möchten allen Lesern unserer home-page dieses Konzert im Rahmen der Reihe „Young Euro Classics“ in Berlin empfehlen. Es stellt neben einem hervorragenden Solisten ein Orchester vor, das verwirklicht, was KONTAKTE-KOHTAKTbI anstrebt.

Mittwoch 23. August 2017, 20 Uhr

19 Uhr Konzerteinführung mit
Dieter Rexroth im Werner-Otto-Saal

Einlass mit Konzertticket

Andrey Boreyko, Dirigent
Julian Rachlin, Violine

Ludwig van Beethoven • Konzert für Violine D-Dur op. 61 (1806)
Nikolai Korndorf • „The Smile of Maud Lewis“ (1998)
Witold Lutosławski • Konzert für Orchester (1954)
Valentin Silvestrov • „Der Bote“ für Synthesizer, Klavier und Streichorchester (1997)

Programmtext:

Das I, Culture Orchestra hat sich schnell einen ganz besonderen Ruf beim Publikum von Young Euro Classic erworben. Vor allem weil es immer für ungewöhnliche, mitreißende Programme gut ist – mit Musik aus jenen Ländern, aus denen auch die Musiker kommen. Diese Länder bilden eine geografische Linie, die von Polen über seine östlichen Nachbarn wie Belarus und die Ukraine bis zu den drei Kaukasusländern Armenien, Aserbaidschan und Georgien reicht. Aus der Ukraine stammt der 76-jährige, hochbedeutende Sinfoniker Valentin Silvestrov, aus Polen wiederum Witold Lutoslawski, dessen Konzert für Orchester von 1954 bis heute in aller Welt aufgeführt wird. Als Kontrast spielen die Musiker vom I, Culture Orchestra Beethovens klassisches Violinkonzert, bei dem der charismatische Geiger Julian Rachlin als Solist zu erleben ist. Bekanntes in neuer Interpretation, dazu Unbekanntes für neugierige Ohren – das ist die Erfolgsdevise des I, Culture Orchestra.

Übersicht früherer Veranstaltungen.

1990–1994 | 1995–1999 | 2000–2004 | 2005–2009 | 2010–2014 | 2015–2017.

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