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KONTAKTE-KOHTAKTbI

Verein für Kontakte zu Ländern der ehemaligen Sowjetunion.

Aktuelle Veranstaltungen.

8. Mai 2017.

„Das vergessene Verbrechen“.

Dieser 2. Teil des Dokumentarfilms „Schatten des Krieges“ – Grimme-Preis 2017 – thematisiert den Umgang der Wehrmacht mit den sowjetischen Kriegsgefangenen. Wir vermittelten den Filmemachern zwei Überlebende als Interviewpartner, Boris Popow aus Minsk und Juri Kusnezow aus Moskau. Das anschließende Filmgespräch bietet Hintergrundinformationen zum Thema.

Montag, 8. Mai 2017, 19 Uhr
im KOHTAKTbI-Domizil.
Feurigstraße 68
(Schöneberg, S-Bahnhof Julius-Leber-Brücke).

4. Mai 2017.

Eröffnung: „Russenlager“ und Zwangsarbeit. Bilder und Erinnerungen sowjetischer Kriegsgefangener.

Eine Ausstellung des Vereins für Kontakte zu Ländern der ehemaligen Sowjetunion KONTAKTE-KOHTAKTbI e.V., Vortrag zur Eröffnung: Eberhard Radczuweit.

Donnerstag, 4. Mai 2017, 19 Uhr.
NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln.
Appellhofplatz 23–25, D-50667 Köln.

Die Ausstellung ist geöffnet vom 5. Mai bis zum 25. Juni 2017.

28. April 2017.

Jewgenij Samjatin „Die Höhle".

gelesen von Kornelia Boje – musikalisch begleitet von Jegor Wyssozkij.

Jewgenij Samjatin (1884–1937) war Revolutionär und Schriftsteller. Er zählte zu den Organisatoren des Aufstands der Matrosen des Panzerkreuzers Potemkin – und zu den Protagonisten des Aufbruchs der russischen und sowjetischen Kunst zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Seine literarischen Techniken machten ihn zu einem wichtigen Erzähler dieser Zeit. Er verließ die Sowjetunion 1931 nach einem Schreibverbot wegen seines Romans „Wir“ und seinem Austritt aus dem Schriftstellerverband. Er lebte bis zu seinem Tod 1937 in Paris.

Jegor Wyssozkij ist Musiker, Komponist, Schauspieler, Sänger, Regisseur und Bühnenbildner, ausgebildet in Orenburg; Moskauer Künstlertheater; an der Moskauer Filmhochschule als Trick-filmregisseur, war musikalischer Leiter des Stanislawski-Theaters und Musikpädagoge am MCHAT Theater-Institut. Engagements als Schauspieler, Musiker, Bühnenbildner auch in Deutschland.

Kornelia Boje ist eine deutsche Schauspielerin mit Berührung zum russischen Theater und Film. Engagements an verschiedenen deutschen und russischen (sowjetischen) Bühnen, Film- und Fernsehrollen, Synchronisation und Regiearbeiten und Autorin.

Jour-fixe am Freitag, 28. April 2017, 19 Uhr
im KOHTAKTbI-Domizil.
Feurigstraße 68
(Schöneberg, S-Bahnhof Julius-Leber-Brücke).

12. April bis 26. April 2017.

„Russenlager“ und Zwangsarbeit.

Wanderausstellung im Bunkermuseum Oberhausen.

Die Wanderausstellung des Berliner Vereins KONTAKTE-KOHTAKTbI e.V. ruft das Schicksal einer „vergessenen“ NS-Opfergruppe in Erinnerung. Tausende von sowjetischen Kriegsgefangenen erlitten als Zwangsarbeiter in den Zechen und Fabriken des Ruhrgebietes großes Unrecht. In ihrer Jugend wurden sie von deutschen „Herrenmenschen“ als „Untermenschen“ behandelt. Eine angemessene Entschädigung haben sie für dieses Unrecht nie erhalten.

Das Bunkermuseum befindet sich unweit von Gasometer und CentrO. im Knappenviertel in Oberhausen-Ost. Es wurde 2001 in einem leer stehenden Hochbunker eröffnet, nachdem dieser zum Bürgerzentrum „Alte Heid“ umgebaut worden war.Eine Dauerausstellung erläutert den Luftkrieg über dem Ruhrgebiet im Kontext des von den Nationalsozialisten begonnenen Eroberungs- und Vernichtungskriegs gegen ganz Europa. Das Bunkermuseum ist eine Einrichtung der Stadt Oberhausen.

Übersicht früherer Veranstaltungen.

1990–1994 | 1995–1999 | 2000–2004 | 2005–2009 | 2010–2014 | 2015–2017.

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