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KONTAKTE-KOHTAKTbI

Verein für Kontakte zu Ländern der ehemaligen Sowjetunion.

Spendenaufruf für ehemalige sowjetische Kriegsgefangene.

Rund 20 000 ehemalige sowjetische Kriegsgefangene stellten fristgemäß Anträge auf die „Zwangsarbeiterentschädigung“ aus den Fonds der Bundesrepublik Deutschland und der deutschen Wirtschaft und wurden abgelehnt wegen eines vom Bundestag im Jahr 2000 beschlossenen Gesetzes. Überlebenden der zweitgrößten NS-Opfergruppe wird seither die Anerkennung verweigert.

Die Opferzahlen unter den sowjetischen Kriegsgefangenen in deutschem Gewahrsam werden auf 2,8 bis 3,3 Millionen geschätzt. Sie verhungerten in den „Russenlagern“ der Wehrmacht, starben wegen mangelnder Hygiene und medizinischer Versorgung an Seuchen, wurden erschossen, vergast oder erschlagen. Im Winter 1941/42 wurden weit mehr sowjetische Kriegsgefangene als Juden ermordet.

Im Rahmen des Bürger-Engagements für vergessene NS-Opfer stehen Zuwendungen an die letzten noch Lebenden unter diesen Kriegsveteranen an erster Stelle. Bis November 2012 konnten in Armenien, Belarus, Georgien, Russland, in der Ukraine und einigen anderen GUS-Ländern 7200 ehemaligen sowjetischen Kriegsgefangenen jeweils 300 Euro übermittelt werden. Bei Notfällen helfen wir mit zusätzlichen Spenden. In Briefen wird mitgeteilt, dass dies eine Geste der Anerkennung erlittenen Unrechts ist. Fast alle haben uns geantwortet. Viele schickten ausführliche Schilderungen ihrer Lebenswege. (www.freitagsbriefe.de)

Spendenkonto:
Kontakte-Kontakty, Konto-Nr. 306 55 99 006, Berliner Volksbank, BLZ 100 900 00
Kennwort „Bürgerengagement“
IBAN: DE48 1009 0000 3065 5990 06
BIC: BEVODEBB.

Wie erreichen wir diese Menschen? Ehemalige sowjetische Kriegsgefangene, die bei den nationalen Partnerorganisationen der Bundesstiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ Anträge auf „Zwangsarbeiterentschädigung“ stellten, erhielten Ablehnungsbescheide. Aber ihre Unterlagen wurden aufbewahrt, ihre Daten gespeichert. KONTAKTE-KOHTAKTbI e.V. pflegt mit deren Nachfolgeorganisationen in Belarus, Russland und in der Ukraine vertraglich geregelte Beziehungen, denen zufolge  – soweit Spendengeld vorhanden ist – diese NS-Opfer begünstigt werden. In Armenien pflegen wir Beziehungen zur einer als NGO registrierten Selbsthilfegruppe ehemaliger sowjetischer Kriegsgefangener. In Georgien ist unser Vertragspartner die Georgisch-Ukrainische Freundschaftsgesellschaft.

Eberhard Radczuweit.

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KONTAKTE-KOHTAKTbI e.V. erhielt die Gemeinnützigkeit für „Völkerverständigung und medizinische Hife“. Spenden sind steuerbegünstigt. (Steuernummer 27/670/56642 beim Finanzamt für Körperschaften I, Berlin – Letzter Freistellungsbescheid vom 12.06.2017)

Bei Angabe der vollständigen Adresse wird ab 50 Euro unaufgefordert eine Spendenquittung zugestellt.

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