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KONTAKTE-KOHTAKTbI

Verein für Kontakte zu Ländern der ehemaligen Sowjetunion.

Spendenaufruf zum Bürger-Engagement für vergessene NS-Opfer.

Der deutsche Gesetzgeber hat unter dem Titel „Wiedergutmachung von NS-Unrecht“ nicht alle Überlebende des Nazi-Terrors aufgelistet.

Auf Anregung von Dr. Hilde Schramm veröffentlichten wir im Jahr 2004 den Appell: „Geben Sie einen Tagessatz Ihres Einkommens für Zwangsarbeiter und andere NS-Opfer in Osteuropa, die keine ‚Entschädigung‘ erhalten.“ Zu den ersten, die daraufhin eine entsprechende Spende überwiesen, zählte Richard von Weizsäcker. Etliche Mitglieder der im Bundestag vertretenen Parteien folgten. Altbundespräsident Johannes Rau schloss sich dem Appell an. Der Vorstand der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ begrüßte unsere Initiative. Bisher konnten wir in Zusammenarbeit mit regionalen Partnern 3,1 Millionen Euro an „vergessene“ NS-Opfer in Nachfolgestaaten der UdSSR auszahlen, mehrheitlich an ehemalige sowjetische Kriegsgefangene. Überlebende weiterer NS-Opfergruppen werden begünstigt: Jüdische Überlebende in der Ukraine, die keine sonstigen Zuwendungen erhielten. Seit dem Jahr 2012 werden Überlebende der Dörfer in Belarus begünstigt, die niedergebrannt und deren Bewohner mehrheitlich ermordet worden waren.

Viele dieser Menschen sind bis zum Lebensende traumatisiert. In einigen Regionen und Ländern leben sie unterhalb des Existenzminimums. Weil die Spenden mit unserem in Briefen übermittelten Zuspruch gegeben werden, entsteht Vertrauen und persönliche Nähe. So erwachsen aus Geldspenden und reger Korrespondenz freundliche Beziehungen, die auch die Nachkommen der NS-Opfer berühren.

Spendenkonto:
Kontakte-Kontakty, Konto-Nr. 306 55 99 006, Berliner Volksbank, BLZ 100 900 00
Kennwort „Bürgerengagement“
IBAN: DE48 1009 0000 3065 5990 06
BIC: BEVODEBB.

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