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KONTAKTE-KOHTAKTbI

Verein für Kontakte zu Ländern der ehemaligen Sowjetunion.

Rechenschaftsbericht zur KONTAKTE-KOHTAKTbI-Mitgliederversammlung am 9. Dezember 2014.

Liebe Mitglieder und Gäste,

in diesem Jahr verzeichnen wir 12 neue Mitglieder, darunter 3 Vollmitgliedschaften. 6 Mitglieder sind ausgetreten.

Die diesjährigen Höhepunkte unseres Vereinslebens waren außerhalb Berlins, in Moskau und Bremen. Doch es sei zunächst chronologisch aufgezählt, was seit der Mitgliederversammlung vom 3. Dezember 2013 geschah.

Wie immer waren der Dezember und Januar mit Dankschreiben an Spenderinnen und Spender ausgefüllt. Ohne die ständige Kommunikation mit denen, die einerseits unsere Partnerschaften für leukämiekranke Kinder und andererseits für „vergessene“ NS-Opfer in Nachfolgestaaten der Sowjetunion finanzieren, wären unsere Erfolge nicht möglich.

Am Folgetag des Gedenktags 27. Januar referierte Eberhard Radczuweit im Ruth-Cohn-Oberstufenzentrum Sozialwesen in Berlin-Charlottenburg über das Bürger-Engagement für vergessene NS-Opfer und diskutierte mit Schülerinnen und Schülern über notwendige Erinnerungsarbeit. Sibylle Suchan-Floß und Dmitri Stratievski leisteten im Januar und Februar intensive Vorarbeiten zur russischen Ausstellung. Veranstaltungen im KOHTAKTbI-Domizil: Peter Linds „Montagskino“ begann im Januar mit dem berühmten sowjetischen Stummfilm „ERDE“ von Dowshenko, am Klavier begleitet von Gottfried Eberle. Zum Jour fixe am 24. Januar erzählte unser Mitglied Frau Barbara Höllfritsch magische russische Märchen aus der Sammlung von Aleksandr Afanasjew.

Im Januar und Februar betreuten wir unsere usbekischen Stipendiaten, die Kinderonkologen Frau Nasokat Aripova und Herrn Chamidchon Nigmatov zwecks Studienaufenthalt auf der onko-hämatologischen Station der Charité- Kinderklinik.

Am 4. Februar reichten wir im Bundestag eine Öffentliche Petition ein mit der Forderung nach Anerkennung ehemaliger sowjetischer Kriegsgefangener als NS-Opfer, denen ein Anerkennungsbetrag von 5.000 € pro Person bewilligt werden soll. Wir führten bis Ende März eine rege Diskussion mit Institutionen und Vereinen, von denen etliche, darunter die IG Metall- Berlin, ihren Mitgliedern unsere Forderung zur Unterschrift empfahl. Trotzdem unterzeichneten nur 1.841 Personen die Petition. Auf der Internetplattform des Bundestages wurden wir beschimpft, mehrheitlich meldeten sich dort Kritiker der Petition. Frau Erika Steinbach schrieb uns wenigstens in freundlichem Tonfall ihre Ablehnung. Andererseits werden unsere Forderungen von den Bundestagsfraktionen der SPD, Bündnis 90/Grüne und Die Linke unterstützt.

Am 26. Februar war Radczuweit zur Vorbereitung der Ausstellung „Russenlager“ und Zwangsarbeit in Bremen.

Peter Linds „Montagskino“ brachte die Verfilmung des ossetischen Volksepos „Fatima“. Zum Februar-Jour fixe referierte und diskutierte unser Mitglied Stephan Schütz kenntnisreich zum Thema „Russische Universitäten heute“.

März: Am 21. März veranstalteten wir mit rund hundert Besucherinnen und Besuchern eine Podiumsdiskussion zum ukrainisch-russischen Konflikt. Es sprachen zwei Augenzeugen der Ereignisse auf dem Maidan, unser Mitarbeiter Dmitri Stratievski und der Historiker und Journalist Reinhard Lauterbach. Die Diskussion verlief kontrovers, wir empfehlen Folgeveranstaltungen. Das Montagskino im März zeigte als besonderen Dokumentarfilm „Rodina heißt Heimat“ unseres Mitglieds Helga Reidemeister über den Abzug der russischen Streitkräfte aus Deutschland. Frau Reidemeister diskutierte im überfüllten Domizil mit dem Publikum. An der Diskussion beteiligte sich Dr. Helmut Domke, damals Beauftragter der Brandenburgischen Regierung für den Abzug der „Westgruppe der Streitkräfte“.

April: Am 24. April wurde in Moskau, im Museum der russischen der Forderung nach Anerkennung ehemaliger sowjetischer Kriegsgefangener als NS-Opfer, denen ein Anerkennungsbetrag von 5.000 € pro Person bewilligt werden soll. Wir führten bis Ende März eine rege Diskussion mit Institutionen und Vereinen, von denen etliche, darunter die IG Metall- Berlin, ihren Mitgliedern unsere Forderung zur Unterschrift empfahl. Trotzdem unterzeichneten nur 1.841 Personen die Petition. Auf der Internetplattform des Bundestages wurden wir beschimpft, mehrheitlich meldeten sich dort Kritiker der Petition. Frau Erika Steinbach schrieb uns wenigstens in freundlichem Tonfall ihre Ablehnung. Andererseits werden unsere Forderungen von den Bundestagsfraktionen der SPD, Bündnis 90/Grüne und Die Linke unterstützt.

Am 26. Februar war Radczuweit zur Vorbereitung der Ausstellung „Russenlager“ und Zwangsarbeit in Bremen.

Peter Linds „Montagskino“ brachte die Verfilmung des ossetischen Volksepos „Fatima“. Zum Februar-Jour fixe referierte und diskutierte unser Mitglied Stephan Schütz kenntnisreich zum Thema „Russische Universitäten heute“.

März: Am 21. März veranstalteten wir mit rund hundert Besucherinnen und Besuchern eine Podiumsdiskussion zum ukrainisch-russischen Konflikt. Es sprachen zwei Augenzeugen der Ereignisse auf dem Maidan, unser Mitarbeiter Dmitri Stratievski und der Historiker und Journalist Reinhard Lauterbach. Die Diskussion verlief kontrovers, wir empfehlen Folgeveranstaltungen. Das Montagskino im März zeigte als besonderen Dokumentarfilm „Rodina heißt Heimat“ unseres Mitglieds Helga Reidemeister über den Abzug der russischen Streitkräfte aus Deutschland. Frau Reidemeister diskutierte im überfüllten Domizil mit dem Publikum. An der Diskussion beteiligte sich Dr. Helmut Domke, damals Beauftragter der Brandenburgischen Regierung für den Abzug der „Westgruppe der Streitkräfte“.

April: Am 24. April wurde in Moskau, im Museum der russischen Zeitgeschichte, dem früheren Revolutionsmuseum, unsere russische Ausstellung „Gefangenschaft und Heimkehr – Sowjetische Kriegsgefangene in Deutschland 1941–1945“ in Anwesenheit von Zeitzeugen eröffnet. Von Vereinsseite nahmen Dmitri Stratievski, Ausstellungskurator, und Eberhard Radczuweit teil. Die Ausstellung stand dort 3 Wochen. Radczuweit führte in Moskau außerdem Gespräche im Projektbereich Kinderleukämie. Im „Montagskino“ gab es die Stummfilme „Das elfte Jahr“ von 1928 und „Das Projekt des Ingenieurs Pright“ von 1918. Gottfried Eberle begleitete am Klavier. Als Jour-fixe-Veranstaltung zeigten und erklärten die Dokumentarfilmer Tamara Trampe und Johannes Feindt ihren Film „Meine Mutter, ein Krieg und ich“.

Mai: Am 8. Mai legten wir wieder im Rahmen der Gedenkstunde am Sowjetischen Ehrenmal Tiergarten ein Blumengebinde mit dem Schriftband „Den sowjetischen Kriegsgefangenen“ nieder. Nachmittags hatten wir wie die Jahre zuvor einen Infostand auf dem Festgelände des Deutsch-Russischen Museums Berlin- Karlshorst. Im Kapitulationssaal gab es nicht nur die traditionelle Lesung aus den „Freitagsbriefen“. Die Besonderheit wegen des 70. Jahrestages der Landung der West-Alliierten an den Stränden der Normandie lag darin, dass diesmal zweierlei Erinnerungen vorgetragen wurden, die eines Wehrmachtssoldaten, der einst die Amerikaner aufhalten sollte und Briefe sowjetischer Kriegsgefangener, die von den Amerikanern befreit wurden. Wir veröffentlichten im Mai einen Rundbrief zum Bürger-Engagement für vergessene NS-Opfer, der an 3900 Förderinnen und Förderer verschickt wurde. Ebenfalls erschien der 33. Rundbrief zur Partnerschaft für leukämiekranke Kinder in Russland, der nur noch an rund 1500 Adressen verschickt werden konnte.

Im Mai eröffneten Dmitri Stratievski und unsere Partnerin Elisaveta Ustinowa unsere russische Ausstellung im Kunstmuseum der altrussischen Stadt Arsamas. Am 15. Mai gab es im Haus der Bremischen Bürgerschaft eine gut besuchte Podiumsdiskussion über unsere Petition. Es diskutierten die Bremer Bundestagsabgeordneten Dr. Carsten Sieling (SPD), Marieluise Beck (Bündnis 90/Grüne), Elisabeth Motschmann (CDU), Herbert Behrens, (Die Linke), sowie Eberhard Radczuweit. Susanne Brahms von Radio Bremen moderierte. Dies war die erste große Veranstaltung des Bremer KOHTAKTbI- Freundeskreises.

Das Maikino zeigte den preisgekrönten sowjetischen Kinderfilm „Serjosha“ von 1974. Zum Jour fixe wiederholte Peter Lind wegen der lebhaften Nachfrage den Tucholsky-Abend, zusammen mit Gottfried Eberle (Klavier) und dem Sänger Jean-Theo Jost.

Juni: in Berlin und Bremen liefen die Vorbereitungen der Bremer Ausstellung nebst Begleitprogramm. Einzige öffentliche Veranstaltungen waren das Montagskino, der Klassiker „Anna Karenina“ und ein letzter, höchst vergnüglicher Jour fixe vor der Sommerpause: „Auf der Datscha, eine kleine Kulturgeschichte“ mit Helmut Ruppel, Ingrid Schmidt und Gottfried Eberle.

Während der Sommerpause wurden die beiden Ausstellungsbereiche für ihren Bremer Standort erstellt.

Am 18. September wurden beide Ausstellungen unter dem Titel „Russenlager“ und Zwangsarbeit im Bremer Haus der Wissenschaft vom Präsidenten der Bremischen Bürgerschaft eröffnet. Die Arbeitsergebnisse des Bremer KOHTAKTbI-Freundeskreises über das Leben und Sterben sowjetischer Kriegsgefangener in Bremen wurden in den Medien der Hansestadt stark beachtet. Die Eröffnungsveranstaltung war sehr gut besucht. Hier die kurze Auflistung aller Begleitveranstaltungen:

Die ganze Zeit über wurde die Ausstellung von Mitgliedern des Freundeskreises betreut, es gab mehrere Führungen mit Schulklassen. Die Ausstellung endete am 30. Oktober. Der Berliner Ausstellungsteil wurde von Radczuweit per Lkw zurückgebracht und lagert im KOHTAKTbI-Domizil bis zum nächsten Einsatz.

Über den Bremer Freundeskreis des Vereins KONTAKTE-KOHTAKTbI wird gesondert berichtet.

Am 14. September beteiligten wir uns aktiv an einer von unserem Beiratsmitglied Dr. Peter Jahn initiierten Aktion des Projekts „DENKORT FÜR DIE OPFER DER NS-LEBENSRAUMPOLITIK“: Vor dem Sowjetischen Ehrenmal Tiergarten redeten Persönlichkeiten von der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, der Gedenkstätte Sachsenhausen, der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, Verein gegen Vergessen-Für Demokratie, dem Aktiven Museum sowie Eberhard Radczuweit. Unser Mitglied Stephan Boerger hatte 5 riesige Portraits von Opfern der „Lebensraumpolitik“ auf Stelltafeln konstruiert, die am Straßenrand standen. Die Aktion wurde besucht von einer Fahrrad-Demonstration der VVN, die Veranstaltung war insgesamt gut besucht. Das Projekt läuft im übrigen verwaltungsmäßig über KONTAKTE-KOHTAKTbI.

Vom 26. bis 28. September war Eberhard Radczuweit in der westrussischen Stadt Pskow, wo er in einem Gebäude des Stadttheaters unsere russische Ausstellung eröffnete. Bemerkenswert war die mediale Aufmerksamkeit. Radczuweit gab Interviews sowohl den regierungsnahen wie regierungskritischen Medien. Die Leiterin für Lehrerfortbildung an der Universität Pskow, Tatiana Pasman, veranstaltete Führungen sowohl mit LehrerInnen als auch mit Schulklassen. Die Ausstellung lief bis zum 12.  Oktober.

Im KOHTAKTbI-Domizil gab es am 1. September, dem Antikriegstag, die Vorführung von Elem Klimows Filmepos „Komm und sieh“, einem der wichtigsten Antikriegsfilme. Der September-Jour fixe stellte unter dem Titel „Das Rote Pferd badend“ die russische Avantgardekunst vor dem Ersten Weltkrieg vor. Mit Helmut Ruppel, Ingrid Schmidt, Motoko Liebau-Nishida (Klavier) und Bernd Teichgräber (Cello).

Im Oktober stand auf dem Programm des Montagskinos „Das Glück“, ein später sowjetischer Stummfilm aus dem Jahr 1934, am Klavier improvisierte dazu Gottfried Eberle. Am selben Abend wurde Andrej Tarkowskijs Kurzfilm von 1961 „Die Straßenwalze und die Geige“ gezeigt.

Zum Jour fixe sprach der 97jährige Übersetzer und Poet Juri Elperin über die Kunst der Lyrikübersetzung.

Im November zeigte Peter Lind die eigenartige deutsch-sowjetische Koproduktion „Das Ufer“, der dem 40. Jahrestag der Befreiung gewidmet war. Gottfried Eberle gestaltete den November-Jour-fixe mit Musik in Russland vor 100 Jahren.

Einen großen Teil der Vereinsaktivitäten widmen wir der Korrespondenz mit „vergessenen“ NS-Opfern. In Bezug auf ehemalige sowjetische Kriegsgefangene leistete dies vorwiegend Dmitri Stratievski. Radczuweit korrespondierte mehr mit den Ghettoüberlebenden und verfasste als Quartalsschrift ins Russische übersetzte Rundbriefe an ehemalige sowjetische Kriegsgefangene. Er schlug ihnen im Oktober den Text eines Friedenappells vor, der von ehemaligen Kriegsgefangenen in Russland und in der Ukraine unterschrieben und in beiden Sprachen verbreitet wird.

Im November wurden an alle Förderinnen und Förderer für die Bereiche NS- Opfer und Kinderleukämie zwei Rundbriefe verfasst, deren ästhetische Qualität dem ehrenamtlich tätigen Grafiker Frank Heckert zu verdanken ist.

Anmerkungen zur Spendenzuweisung im Rahmen des Projekts Bürger-Engagement für vergessene NS-Opfer im Jahr 2014:

Es wurden zugewiesen an:

Die Partner in Russland und der Ukraine haben derzeit noch jeweils etwa 10.000 €, bis zum Sommer war es in der Ukraine noch möglich, Medikamente in den Donbass zu senden. Beide Stiftungen haben Belege bis zum 30.06.2014 vorgelegt.

Mit der belarussischen Stiftung ist die Überweisung einer neuen Tranche über 18.000 € an ehemalige sowjetische Kriegsgefangene in Vorbereitung, das laufende Projekt wird laut Vertrag zum 31.12.2014 abgerechnet.

2014 war es uns wegen des niedrigen Spendeneingangs mehrfach nicht oder nur verzögert möglich, auf dringende Anfragen aus dem Kaukasus mit Spenden zu antworten.

Anfangs sprach ich von einem „Moskauer Höhepunkt“. Damit ist die Jahrestagung der multizentrischen Studiengruppe ALL-MB 2008 gemeint. Wir haben wie alle Jahre zuvor maßgeblich die Tagung der weltweit größten multizentrischen Studiengruppe im Bereich der onkologischen Pädiatrie durch Spenden finanziert. Hier der Bericht unseres Beiratsmitglieds Prof. Dr.  Günter Henze:

Am 14. und 15. November 2014 fand in Moskau das Treffen der Ärztinnen und Ärzte aus den Kliniken statt, die an der multizentrischen Studie zur Behandlung von Kindern mit akuter lymphoblastischer Leukämie in Russland teilnehmen. Es wurden die sehr erfreulichen Ergebnisse der in Kürze zu Ende gehenden Studie ALL-MB 2008 vorgestellt; Die Überlebenswahrscheinlichkeit der betroffenen Kinder liegt jetzt zwischen 80 und 90%. Damit ist das Ergebnis nahe am Ergebnis anderer internationaler Studien. Probleme gibt es in Russland immer noch wegen der zur Teil sehr langen Anreisezeiten in die Behandlungseinrichtungen. Oft sind die Kinder bei der Ankunft in der Klinik schwer krank, und es kommt auch immer wieder vor, dass z. B. Infektionen dann nicht mehr beherrscht werden können. 

Auch ist die Erfahrung in den einzelnen Kliniken unterschiedlich groß. Insbesondere in neu hinzu gekommenen Kliniken besteht hier noch Lernbedarf. Dies ist durchaus nicht ungewöhnlich, und es hat sich auch bei uns immer wieder gezeigt, dass man lernen muss, mit den risikoreichen Therapien gegen Krebskrankheiten umzugehen. Die Ergebnisse und Probleme wurden von den etwa 100 Teilnehmern kritisch und offen diskutiert, und es wurden auch Maßnahmen beschlossen, die dazu führen sollen, schwerwiegendere Probleme während der Behandlung zu verringern bzw. zu vermeiden.

Ausführlich wurden auch die Pläne für die nächste Studie diskutiert. Durch gezielte Maßnahmen soll damit eine weitere Verbesserung der Behandlungsergebnisse erreicht werden. Auch sollen in stärkerem Umfang als bisher wissenschaftliche Begleitprojekte in Angriff genommen werden, die dazu beitragen, noch genauer und gezielter als bisher Patienten mit besseren oder ungünstigeren Prognosefaktoren zu identifizieren und deren Behandlung von Beginn an entsprechend daraufhin auszurichten. Auch die Stammzelltransplantation soll weiter entwickelt und ausgebaut werden.

In der Diskussion zeigte sich, dass die Teilnehmer kritisch mitdenken und aktiv an der Gestaltung der neuen Behandlungsstrategie mitwirken. Die wesentlichen Grundzüge der neuen Studie wurden beschlossen. Einige Details bedürfen noch der Klärung und sollen bei einem nächsten Treffen der Studienkommission abschließend festgelegt werden.

Die Tagung war aus meiner Sicht sehr produktiv und zeigt, dass die Entwicklung der Leukämiebehandlung in Russland sich weiterhin auf einem guten und erfolgreichen Weg befindet, die Gruppe allerdings auch weiterhin noch der Unterstützung und Beratung durch uns bedarf. 

Die letzte Aktion vor der Mitgliederversammlung leistete Frau Sibylle Suchan-Floß mit der kyrillischen Beschriftung von 550 Kuverts mit Weihnachts- und Neujahrsgrüßen an jene ehemaligen sowjetischen Kriegsgefangenen, mit denen wir korrespondieren.

Dr. Gottfried Eberle.

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