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KONTAKTE-KOHTAKTbI

Verein für Kontakte zu Ländern der ehemaligen Sowjetunion.

476. Freitagsbrief (vom März 2007, aus dem Russischen von Dmitri Stratievski).

Ukraine
Gebiet Kirowograd
Aleksej Danilowitsch Tschernomas.

Sehr geehrte Damen und Herren vom Verein KONTAKTE-KONTAKTY,

ich habe Ihren Brief bekommen und bin dafür sehr dankbar. Ich war froh und aufgeregt. Der Brief kam aus dem fernen Berlin. Es ist gut zu wissen, dass den Menschen in Deutschland, der neuen Generation, die Schicksale der ehemaligen sowjetischen Kriegsgefangenen bekannt sind. […]

Gesundheit, Wohlstand und alles Gute!

Hochachtungsvoll

A. D. Tschernomas.

Erinnerung eines ehemaligen Kriegsgefangenen.

[…]

An einem Frontabschnitt wurde ich eingekesselt. Wir versuchten den Durchbruch der Belagerung. Einmal geschah es in der Nähe des Dorfes Losowen´ka, Bezirk Petrowskij im Gebiet Charkow. Tausende Soldaten und Offiziere durchbrachen die Belagerung ohne Unterstützung von Panzern und anderer Militärtechnik. Das gegnerische Feuer lichtete die Reihen der Soldaten. Viele wurden verletzt. Das war ein schreckliches und unbeschreibliches Bild.

Am Morgen wurden die Bewegungsfähigen unter uns an ungarische Soldaten übergeben. Die waren sehr brutal zu den Kriegsgefangenen. Die Zurückgebliebenen wurden mit Stöcken geschlagen. Man schoss entlang der Kolonne und warf Granaten. Wir waren den ganzen Tag mit Bewachung unterwegs. Das Ziel war ein Feldlager nahe der Bahnstation Taranowka. Das Lagergelände war bereits mit Stacheldraht umzäunt. Es lag tief neben einem Sumpf. Der Sumpf galt als Trinkwasserquelle. Essen gab es einmal täglich, abgebranntes Getreide aus dem Kornspeicher von Losowskij, der im Winter im Kampf um die Befreiung der Stadt niedergebrannt war.

Der Sommer begann. Im Juli war es sehr heiß. Wegen Trinkwassermangel, Unterernährung und Hitze kam es zu Krankheiten wie Ruhr und zu einer hohen Todesrate. Nach etwa zwei Wochen wurden wir aus dem Lager weggebracht. Wir stiegen in Viehwaggons, 50–60 Mann pro Waggon. Uns quälten Hunger, Mangel an Hygiene und die Ungewissheit.

Man brachte uns nach Belaja Cerkow´ und sperrte uns in Militärkasernen ein [Stalag 334 Ukraine]. Man sagte, ihr habt Quarantäne. Die Häftlinge wurden in Reihen aufgestellt. Daneben spazierte eine Gruppe von SS-Männern, „Spezialisten für die jüdische Frage“. Sie guckten aufmerksam in jedes Gesicht und zwangen uns sich auszuziehen. Sofern die jüdische Abstammung festgestellt wurde, sonderte man den Kriegsgefangenen aus. Sie suchten auch nach Kommandeuren und Kommissaren. Am zweiten Tag wurden alle Ausgesonderten in einem Panzergraben außerhalb des Lagers erschossen.

Das Essen war sehr schlecht: 200 Gramm Brot und zweimal täglich Suppe, die wir „Balanda“ nannten. Nach zwei Wochen brachte man uns in irgendwelches Lager in Strij bei Lemberg. Hier herrschte die gleiche Lagerordnung. Nach weiteren zwei oder drei Wochen kamen wir in überfüllten Waggons nach Deutschland. Während der Fahrt entdeckte man ein Loch in einer Waggonwand. Jemand flüchtete. Die Verbliebenen wurden aus dem Waggon weggeführt und erschossen. Wir fuhren über Peremysl, Krakau, Breslau und weiter über Süddeutschland [Mitteldeutschland]. Durch einen Spalt beobachteten wir entzückt die schöne Natur, Bauten mit Spitzendächern und anderes. Uns Gefangenen wurde die Schönheit der Natur für lange entzogen.

Wir kamen zu einer Bahnstation und wurden aus den Waggons schnell weggeführt in eine unbekannte Richtung. Uns begleiteten Wächter, die „Los, los!“ riefen, und Hunde. Die Gegend war zum Teil waldreich. Eine gewisse Zeit später sahen wir Hunderte Baracken. Am Tor und auf dem Boden stand großgeschrieben: „STALAG Nr. 326“ [Senne/Stukenbrock bei Paderborn].

Das Stalag befand sich auf einem relativ kleinen Gelände und bestand aus Hunderten Baracken und Nebenräumen. Unweit vom Eingang gab es ein Ziegelsteingebäude für die Wachmannschaft. Weiter stand da ein großes Waschhaus, das Gefängnis und weitere Häuser. Der Stacheldrahtzaun war zweireihig. In einer bestimmten Entfernung voneinander standen Wachtürme mit Scheinwerfern. Ich glaube, von diesen Wachtürmen konnte man das ganze Lager beobachten. Getrennt standen komfortable Baracken für Polizisten und andere „Diener“ sowie Zwinger für Schäferhunde. Das Lager war in Abschnitte (oder Blöcke) durch Stacheldraht geteilt. In der Mitte gab es einen freien Streifen, eine „Straße“. Über diesen Weg fuhren Pritschen mit den Toten. Die Häftlinge zogen die Pritschen zu einer Scheune. Die Toten wurden zu einem vorher geschaufelten Graben transportiert, 500 m vom Lager entfernt. Diese Gräben wurden parallel zueinander angelegt und mit Leichen etappenweise gefüllt. Am Anfang und am Ende jedes Grabens standen Schilder mit dem Begräbnisdatum (Beginn und Ende) sowie mit der Gesamtzahl der Bestatteten. Das sah ich nach der Befreiung.

Das Lager war einem KZ-Reich ähnlich. Die geraden Barackenreihen wurden mit Stacheldraht in Blöcke gegliedert, 100 Baracken in jedem Block. In jeder Baracke gab es 100 und mehr Häftlinge. Bei 20 vorhandenen Blöcken konnten in Stalag bis zu 200 000 Häftlinge untergebracht werden. Die Belegung wechselte ständig. Einige wurden ins Arbeitslager geführt. Andere, Schwache und Kranke, wurden ins Stalag gebracht, wo ihr Leben zu Ende kam. [Insgesamt haben mehr als 330.000 sowjetische Kriegsgefangene dieses Lager durchlaufen, jedoch nicht mehr als maximal 20 000 gleichzeitig in ca. 51 Mannschaftsbaracken, die in Blöcken zu drei bis acht Baracken durch Zäune abgeteilt waren, 1941 waren es noch überwiegend Erdhöhlen]

Man konnte von einer Flucht aus dem Stalag noch nicht einmal träumen. Wir wurden gewarnt, dass nur zwei Fluchtmöglichkeiten existieren: entweder über den Schornstein oder mithilfe der Bestattungsmannschaft. Die Lagerordnung war streng. Die Polizisten quälten Häftlinge brutal. Der schrecklichste war Oberpolizist Aleksandr (Sascha), der im Stalag vom Gründungstag bis zum Ende diente. Man sagte, nach der Befreiung wäre er gelyncht worden. Auch andere Polizisten hatten vor ihm Angst. Er war ein kräftiger Mann. Er trug immer neue Uniform, Säbel und Dolch sowie einen Gummiknüppel. Für die geringste Verletzung der Lagerordnung bestrafte er hart. Er konnte einen Menschen mit einem Schlag töten. Der Ermordete wurde aus der Baracke sofort weggebracht. Zum Glück war ich nur drei Wochen im Stalag. Ich erlebte aber genug Quälerei und sah viel Schreckliches. Ich lernte die Alteingesessenen kennen. Sie brachten mir die Überlebensstrategie bei. Im Lager bist du kein Mensch. Du bist nur eine Lagernummer. Du musst fügsam sein. Ansonsten führt dein Weg mit der Bestattungsmannschaft zum Graben.

Das zum Abtransport ins Arbeitslager bereite Arbeitskommando durfte sich waschen. Wir wurden noch einmal von „Spezialisten“ geprüft. Nach dem Waschen wurden Nummern am Arm mit Tinte [Höllensteinstift] tätowiert und Fingerabdrücke genommen. An diesem Tag verlor jeder Häftling seinen Namen, er musste nur seine Nummer wissen. Ich wurde Häftling Nr. 686324. (Es kann sein, dass die zwei letzten Zahlen nicht stimmen.) Wir bekamen viereckige Metallschilder (ca. 6 x 4 cm) mit der Stalag- und Personennummer. Der Schild trug man an einer Schnur direkt um den Hals. Für den Verlust des Schildes wurde der Häftling mit 100 Schlägen vor dem Glied und mit dem Einsperren in einer Einzelzelle mit verkürzter Essensration bestraft. Die Lagerordnung, Hunger und Demütigungen brachten die Häftlinge zur Verzweiflung. Es verkrüppelten ihre Seelen. Die Kriegsgefangenen verloren die Lust zu leben und starben. Sie starben vor Hunger, Kälte und Folter. Im Stalag nahmen einige sich das Leben. Ich hatte Glück. Ich geriet in ein Arbeitskommando. Es bestand aus jungen Häftlingen. Wir mussten im Bergwerk des industriereichen Ruhrgebietes arbeiten. Mit dem Zug brachte man uns nach Gelsenkirchen. (Erst später erfuhr ich, wie die Stadt heißt.) Wir wurden in Baracken des Arbeitslagers am Stadtrand untergebracht. In früher Morgenstunde ging die Kolonne über eine Pflasterstraße zur ersten Schicht. Wir wurden immer bewacht. Manchmal hatten die Wächter Schäferhunde. Wir trugen Holzschuhe undtrampelten bis zum Bergwerk „Westerholt“. Nach dem Abbau des Lagers überwiesen sie uns ins benachbarte Werk „Bergmannsglück“. Anfang August 1942 stiegen wir zum ersten Mal in die Strecke. Ich wurde zuerst als Helfer eingestellt und musste die Arbeit mit einem Stemmhammer beherrschen. Der Deutsche war streng. Am dritten oder am vierten Tag schlug er mich beim Richten eines Stützpfeilers. Ich verbrachte ein paar Tage im Krankenhaus. Danach hieß es wieder Einsatz im Bergwerk, in 1,5 km Tiefe. Ich musste die Kohle in die Wagen bringen. Hier war es leichter zu arbeiten. Man musste aber aufpassen, um nicht mit der Kohle vom Streb zugeschüttet zu werden.

Das Essen war sehr schlecht: zweimal täglich die Rübenbalanda, 350 gr. Spähnebrot, ein Teelöffel Zucker oder Zuckerrübenmarmelade. Für einen Bergmann ist es zu wenig. Der Körper wurde schwächer. Die Kräfte sanken. Die Gesundheit wurde schlechter. Im Bergwerk war ständig ein Wachmann mit Gummistock … Fast jeden Tag gab es Bestrafungen. Der Häftling lag auf einer Bank und wurde von einem Polizisten einige bestimmte Male mit der Peitsche geschlagen. Es gab oft Prüfungen nach Lagernummern, auch nachts. Dabei musste man seine Nummer schnell nennen, sonst gab es Schläge. Einige Polizisten waren sehr grob. Sie quälten die eigenen Landsleute.

Einmal wurde ich erwischt. Ich ging an einer Baracke entlang, die rechte Hand in der Tasche. Der Chef rannte aus der Baracke und schlug meine Hand mit dem Gummistock. Er rief: „Polizei, 25 x schlagen!“ Ich wurde in den Keller gebracht. Es kam ein Dolmetscher und überredete den Polizisten, nicht allzu stark zu schlagen. Danach passte ich richtig auf und ging nach der Arbeit nur über den Lagerhof.

Ich konnte ein bisschen Deutsch. Ich lernte sehr gute Menschen kennen. Das waren Bergmänner. Einer hieß Willi. (Den Familiennamen habe ich vergessen). Fast jeden Tag brachte er ein belegtes Brot, Kartoffeln oder Grütze für mich. Er bekam die Lebensmittel für seine Familie nach Lebensmittelkarten und spendete einen Teil, um uns zu unterstützen. Das taten auch andere Arbeiter trotz des Verbots, sich mit Kriegsgefangen zu unterhalten. Einmal war ich während des Luftangriffes bei Willi in seiner Wohnung zu Gast. Er empfing mich freundlich. Ich hatte ständig Hunger. Trotzdem teilte ich meine Brotration in drei Stücke und aß die Stücke zu einem bestimmten Zeitpunkt. Das klappte allerdings nicht immer. Manchmal wurde das Brot geklaut. Ich fühlte, dass ich jeden Tag schwächer wurde. Beim Gehen in der Kolonne bewegte ich meine Füße sehr langsam. Der Wächter rief, im Gleichschritt zu marschieren. Die Zurückgebliebenen riskierten einen Schlag mit dem Gewehrkolben.

Nach der Genesung arbeitete ich also oberirdisch. Die Arbeit war genauso schwer und gefährlich. Zum Arbeitskommando gehörten sogenannte Rekonvaleszenten, die aus dem Lagerlazarett nach der Behandlung von Verwundungen und Krankheiten entlassen wurden. Man arbeitete auf der Abraumaufschüttung. Das Gestein wurde mit Loren transportiert. Die Loren musste man an der Spitze dieser Aufschüttung auskippen. Eine falsche Bewegung und du fliegst von einem Riesenberg direkt ins Paradies. Dort oben war es in der Regel windig und kalt. Nach zehnstündigem Arbeitstag erkrankte man wieder. Die chronisch Kranken und Geschwächten wurden ohne Rückkehr ins Stalag geschickt.

Trotz des strengen Unterhaltungsverbots sprachen mehrere Deutsche mit uns und halfen uns. Einige geschickte Männer bastelten Pantoffeln, Schmuck und Kinderspielzeuge und tauschten es bei den Bergmännern gegen Lebensmittel. Nach der totalen Mobilmachung 1943, nach der Niederlage bei Stalingrad, wurden alle deutschen Kollegen an die Front eingezogen …

Die Lagerdichter schrieben Gedichte über das Leben im Lager und teilten es von einer „Generation“ an eine andere mündlich und schriftlich mit. Eine Notiz habe ich aufbewahrt und mühsam wiederhergestellt. Dieser Ausschnitt ist der Lagerordnung gewidmet.

(Es folgt ein Gedicht, nicht übersetzt).

Ich werde meine Erzählung über die Lagerordnung und über das Leben im Arbeitskommando fortsetzen. Vor dem Abtransport ins Arbeitskommando wuschen wir uns. Die alte Uniform wurde beschlagnahmt. Stattdessen erhielten wir abgetragene deutsche Uniformen, die dunkelblau umgefärbt war. Im Knie,- Brust-, und Rückenbereich waren die Buchstaben *SU *(Sowjetunion) aufgemalt. Im Fluchtfall sollten wir sofort erkannt werden. Man flüchtete aus dem Arbeitslager. Genau gesagt, man flüchtete beim Verlassen des Bergwerkes. Man sprang in die mit Kohle beladenen Waggons. Ich kann mich gut erinnern, wie ein Flüchtling erwischt wurde. Er wurde ins Lager zurückgeführt. Vor dem Glied musste er sich auf die Bank legen. Ein Polizist, der als besonders brutal galt, gab auf Befehl des Chefs 100 Schläge. Er war noch am Leben, als er in unbekannte Richtung abtransportiert wurde. Für einen Flüchtling war es sehr schwer, sich zu verstecken. Die Bevölkerung konnte nicht helfen. Sie war vom faschistischen Terror unterdrückt. Fürs Verstecken eines Russen drohte harte Strafe.

Im Winter war es in den Baracken sehr kalt. Das waren dünnwandige Holzbauten ohne ordentliche Dächer. Sie konnten Wärme nicht speichern. Manchmal installierte man Eisenöfen. Man schlief auf doppelstöckigen Pritschen. Als Bettzeug gab es Strohzeug und eine dünne Decke. Dank des milden Klimas in Deutschland könnte man doch die Kälte verkraften. Für den Schlaf gab es wenig Zeit. Um 10 Uhr abends ging man schlafen. Um 4.30 Uhr mussten die Arbeiter aus der ersten Schicht aufstehen, um 8.00 Uhr bereits im Schacht sein. Der Arbeitstag dauerte 8 Stunden. Wegen Unterbrechungen aufgrund von Bombenangriffen dauerte er in der Tat 10–12 Stunden und auch länger. In der zweiten Schicht arbeitete man vom 14. bis 22.00 Uhr. Bei Verlängerung des Arbeitstages dauerst es bis 24.00 Uhr. Die Schicht wechselte man wöchentlich. Die schwere Arbeit, Überstunden im Bergwerk und Verschlechterung des Essens entkräfteten uns stark. Wir glaubten aber an den künftigen Sieg.

[…]

Die Lagerordnung wurde lockerer. Die Luftangriffe verstärkten sich. Im Luftschutzbunker durften sich auch Kriegsgefangene verstecken, die momentan eine Schicht hatten. Das ergab die Möglichkeit, sich mit Stadtbewohnern zu unterhalten. Die Frauen gaben uns heimlich zu essen. Wir mussten Schutt beseitigen und aus den Kellern Kinder und Frauen bergen. In den Ruhrbergwerken gab es keine Kohlegewinnung mehr. Die Kraftwerke erzeugten keinen Strom. Die Kriegsgefangenen wurden als Reparaturhelfer rekrutiert. Eine gewisse Zeit gingen wir unbewacht zur Arbeit. Vom frühen Morgen bis zur Nacht retteten wir die Lebenden und bargen Tote. Die Luftwaffe bombardierte auch bei Tageslicht. Wir reparierten Dächer der Häuser und suchten nach Stromkabeln, um sie zu verbinden. Uns schulten alte Deutsche. Besonders gefährlich war das Ausgraben von Blindgängern, 100, 200 und 500 Kilo schwer. Wir übten, Zünder zu entfernen. Die entschärften Bomben wurden einfach am Straßenrand gestapelt.

[…]

Im September 1946 kehrte ich heim, in meine „Kleine Heimat“. Ich war mehr als fünf Jahren nicht zu Hause gewesen. Mehr als die Hälfte der einberufenen Dorfbewohner war nicht zurückgekehrt. Nach einer kleinen Erholungspause begann ich als Mathelehrer in der örtlichen 7-Klassen-Schule. Hier arbeitete ich fast 40 Jahre lang. Mitte der 50er Jahren wurde sie in eine Mittelschule umgewandelt. Viele Jahre arbeitete ich als stellvertretender Direktor für Ausbildung und mit den 60er Jahren als Direktor. 1975 wurde der Bau eines neuen wunderschönen Schulgebäudes beendet. 1985 ging ich in die Rente. Mein Kontakt mit der Schule bleibt aber bestehen.

P.S. Meine Erinnerungen sind zu Ende. Jetzt überlege ich, ob ich nicht viel Überflüssiges geschrieben habe. Das könnte die Übersetzung des Textes erschweren. Mein Text ist nicht genug literarisch. Ich bitte recht herzlich um Entschuldigung für einige Fehler.

2005–2006 druckte die Zeitung „Dorfnachrichten“ die Namen und Geburtsorte der im Stalag 326 ums Leben gekommenen Kriegsgefangenen. Viele Menschen erfuhren zum ersten Mal über den Sterbeort ihrer Familienmitglieder. Die Historiker fanden die Listen in den Archiven. Vielen Dank diesen Menschen!

Hochachtungsvoll

D. Tschernomas.

31.03.07.

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Die Beschreibung von seiner Rekrutierung bis zur Gefangennahme sowie die Umstände seiner Befreiung sind hier ausgespart. (Die Redaktion).

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