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KONTAKTE-KOHTAKTbI

Verein für Kontakte zu Ländern der ehemaligen Sowjetunion.

43. Freitagsbrief (4.05.2007).

Ukraine
Gebiet Charkow
Iwan Iwanowitsch Raklenko.

Ich, Iwan Iwanowitsch Raklenko, bin für Ihre aufrichtige Hilfe sehr dankbar. Am 12.03.2007 habe ich 300 Euro erhalten.

Ich arbeitete in einem Waggonreparaturbetrieb in Köln. Beim Anrücken der amerikanischen Truppen wurden wir in die Stadt Hagen gebracht. Hier arbeitete ich in einer Lokhalle in der Forgallstrasse (Vorhaller Str.). Hier wurde ich von den amerikanischen Truppen befreit. Das war die Freiheit. Das war die Rettung meines Lebens. Danach wurden wir an sowjetische Truppen übergeben. Ich beendete eine Ausbildung als Fahrer und fuhr kreuz und quer durch Ihre Heimat. Zwei Monate lang war unsere Abteilung in Berlin stationiert. Wir bauten den Bezirk Karlshorst wieder auf. Danach stationierte unser Bataillon in einer Ortschaft, 16 km von Berlin entfernt. Hier lernte ich ein gutes Mädchen kennen. Ich erinnere mich oft an sie. Plötzlich musste diese Familie schnell wegfahren. Die neue Adresse kriegte ich nicht raus.

1946 kehrte ich in die Ukraine zurück. Das Leben war sehr schlecht. Ich fuhr in die Stadt Grosnyj am Kaukasus. Ich bekam einen neuen Beruf als Spezialist für Ölförderung. Nach einem kurzen Aufenthalt in Moskau wurde ich nach Sachalin überwiesen. In der Stadt Ocha bohrten wir Teststrecken und suchten nach Öl und Gas. Als Rentner übersiedelte ich in die Stadt Charkow in der Ukraine. Wegen Umwälzungen ist unser Leben schlecht. Aus diesem Grund war Ihre Unterstützung sehr angenehm.

Vielen, vielen Dank für Ihre Hilfe! Ein sehr langes Leben wünscht Ihnen

Iwan Iwanowitsch Raklenko.

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